Die Net.Data-Konfigurationsvariablenanweisungen legen die Werte der Konfigurationsvariablen fest. Konfigurationsvariablen werden für verschiedene Zwecke verwendet. Einige Variablen sind bei bestimmten Sprachumgebungen für die ordnungsgemäße Funktion oder den Betrieb in einem alternativen Modus erforderlich. Andere Variablen steuern die Zeichenverschlüsselung oder den Inhalt der in Erstellung befindlichen Web-Seite. Mit Konfigurationsvariablenanweisungen können Sie zudem anwendungsspezifische Variablen definieren.
Die verwendeten Konfigurationsvariablen hängen von den verwendeten Sprachumgebungen sowie anderen, anwendungsspezifischen Faktoren ab.
Gehen Sie wie folgt vor, um die Konfigurationsvariablenanweisungen zu aktualisieren:
Passen Sie die Initialisierungsdatei mit den Konfigurationsvariablen an, die für Ihre Anwendung erforderlich sind. Eine Konfigurationsvariable hat die folgende Syntax:
NAME[=]value-string
Das Gleichheitszeichen ist wahlfrei, was durch die eckigen Klammern angegeben wird.
In den folgenden Unterabschnitten werden die Konfigurationsvariablenanweisungen, die von den in Net.Data enthaltenen Sprachumgebungen verwendet werden, die Sie in der Initialisierungsdatei angeben können, beschrieben:
Die Sprachumgebung DTW_SQL verwendet die Konfigurationsanweisung DTW_SQL_ISOLATION, um festzulegen, in welchem Umfang Datenbankoperationen, die von der Sprachumgebung DTW_SQL ausgeführt werden, von gleichzeitig ablaufenden Prozessen isoliert werden.
Syntax:
DTW_SQL_ISOLATION locking_method
Hierbei ist locking_method einer der folgenden Werte:
Die Konfigurationsanweisung DTW_SQL_NAMING_MODE legt fest, wie ein Tabellenname in einer SQL-Anweisung angegeben werden kann.
Syntax:
DTW_SQL_NAMING_MODE mode
Hierbei ist mode einer der folgenden Werte:
collection.table
Hierbei ist collection der Name der Datensammlung und table der Tabellenname. Das Standardqualifikationsmerkmal ist die Benutzer-ID, die den Prozeß ausführt, der wiederum die SQL-Anweisung ausführt; es wird verwendet, wenn der Tabellenname nicht explizit qualifiziert und der Standarddatensammlungsname nicht angegeben wird. SQL_NAMING ist der Standardtabellenname.
library/file
Hierbei ist library der Name der Bibliothek und file der Tabellenname. Der Standardsuchpfad ist die Bibliotheksliste (*LIBL) für den Tabellennamen ohne Qualifikationsmerkmal, wenn der Tabellenname (file) nicht explizit qualifiziert und kein Standarddatensammlungsname (library) angegeben wird.
Gibt an, ob ein Web-Register geschlossen oder offen gehalten werden soll. Mit dieser Variable kann das Web-Register offen gehalten werden, so daß nachfolgende Aufrufe von Net.Data-Makros, die auf das gleiche Register zugreifen, das Register nicht erneut öffnen müssen.
Syntax:
DTWR_CLOSE_REGISTRIES YES|NO
Dabei gilt folgendes:
Hinweis zur Leistung: Sie können die Konfigurationsanweisung DTWR_CLOSE_REGISTRIES verwenden, um die Leistung beim Zugriff auf ein Web-Register (mit den integrierten Funktionen des Web-Registers) zu erhöhen, indem Register weniger oft geöffnet und geschlossen werden müssen.