Glossar für Rational Software Development Platform

Dieses Glossar enthält Begriffe und Definitionen für Rational Software Development Platform.

In diesem Glossar werden folgende Querverweise verwendet:

  1. 'Siehe' verweist von einem Begriff auf ein bevorzugtes Synonym oder von einem Akronym bzw. einer Abkürzung auf die definierte Vollform.
  2. 'Siehe auch' verweist auf einen zugehörigen oder gegensätzlichen Begriff.

Glossare zu anderen IBM Produkten finden Sie unter http://www-306.ibm.com/software/globalization/terminology/.

Abgeleitetes Objekt
Ein MVFS-Datei, die bei einer clearmake- oder omake-Erstellung oder in einer clearaudit-Sitzung erstellt wurde. Jedes abgeleitete Objekt wird dem vom ClearCase-Erstellungsprogramm erstellten Konfigurationssatz zugeordnet, um die Erstellung zu dokumentieren. Ein abgeleitetes Objekt, das gemeinsam nutzbar ist, kann von anderen Sichten herangezogen werden. Ein abgeleitetes Objekt, das nicht gemeinsam nutzbar ist, kann nicht von anderen Sichten herangezogen werden, außer Sie machen es explizit verfügbar.
Abstract Window Toolkit (AWT)
In der Java-Programmierung eine Sammlung von GUI-Komponenten, die unter Verwendung nativer Plattformversionen der Komponenten implementiert wurden. Diese Komponenten stellen eine Untergruppe von Funktionalität zur Verfügung, die allen Betriebssystemumgebungen gemein ist. (Sun) Siehe auch Swing Set, Standard Widget Toolkit.
Abstrakter Test
Ein Komponenten- oder Einheitentest, der zum Testen von Java-Schnittstellen, abstrakten Klassen und Superklassen verwendet wird. Dieser Test kann nicht allein ausgeführt werden und beinhaltet keine Testsuite. Siehe auch Komponententest.
Abstraktes Schema
Teil des Implementierungsdeskriptors für eine Entity-Bean, mit dem die Beziehungen, die permanenten Felder oder die Abfrageanweisungen der Bean definiert werden.
Access-Bean
Ein Enterprise-Bean-Wrapper, der normalerweise durch Clientprogramme, wie z. B. JSP-Dateien und Servlets, verwendet wird. Access-Beans verbergen die Komplexität der Verwendung von Enterprise-Beans und verbessern die Leistung beim Lesen und Schreiben von mehreren EJB-Eigenschaften.
Administrator für Teamarbeitsbereiche
Person, die Benutzer innerhalb von Teamarbeitsbereichen sowie mehrere Teamarbeitsbereiche übergreifend verwaltet.
Änderungsset
Eine Liste zusammengehöriger Versionen, die einer UCM-Aktivität zugeordnet ist. ClearCase zeichnet die Versionen auf, die die Entwickler bei der Arbeit an einer Aktivität erstellen. Mit Hilfe eines Änderungssets zeichnet eine Aktivität die Dateiversionen auf, die zusammen bereitgestellt, integriert und freigegeben werden.
Agent Controller
Ein Dämonprozess, der sich auf jedem Implementierungshost befindet und den Mechanismus bereitstellt, durch den Clientanwendungen entweder neue Hostprozesse starten oder eine Verbindung zu Agenten herstellen, die auf dem Host koexistieren.
Agent
Ein Programm, das einen bestimmten Service, wie z. B. eine Datenerfassung, ohne Benutzerinteraktion oder nach einem regelmäßigen Zeitplan automatisch ausführt.
Aggregation
Eine strukturierte Sammlung von Datenobjekten für die nachfolgende Darstellung in einem Portal.
AJAX
Siehe Asynchronous JavaScript and XML.
Aktionsklasse
Bei Struts die Superklasse aller Aktionsklassen.
Aktionsset
In Eclipse eine Gruppe von Befehlen, mit denen eine Perspektive die Hauptsymbolleiste und die Menüleiste ergänzt.
Aktionszuordnung
Ein Struts-Konfigurationsdateieintrag, der einen Aktionsnamen einer Aktionsklasse, einer Form-Bean und einer lokalen Weiterleitung zuordnet.
Aktivierung
In EJB der Prozess, mit dem eine Enterprise-Bean vom Sekundärspeicher in den Hauptspeicher übertragen wird. (Sun)
Aktivität
Ein UCM-Objekt (UCM, Unified Change Management) in ClearCase, das die für die Ausführung einer Entwicklungstask erforderliche Arbeit verfolgt. Eine Aktivität besteht aus einer Überschrift im Textformat, die die Task beschreibt, und aus einem Änderungsset, das alle Versionen anzeigt, die von den Entwicklern bei der Arbeit an einer Aktivität erstellt oder geändert werden.
Aktivitätenprotokoll
Eine Protokollaufzeichnung aller Funktionen, die die Daten im aktiven Hauptbuch geändert haben.
Aktualisierungspaket
Eine kumulative Sammlung von Fixes mit neuen Funktionen. Siehe auch Fixpack, Vorläufiger Fix.
Alias
Bei der EGL-Generierung ein Name, der in der Ausgabequellendatei an Stelle des Namens gesetzt wird, der sich im EGL-Quellcode befand. In den meisten Fällen wird der ursprüngliche Name durch einen Aliasnamen ersetzt, da er in der Zielsprache der Generierung ungültig war.
Angepasste Aktion
Bei der JSP-Programmierung eine Aktion, die durch einen Deskriptor einer Tagbibliothek sowie durch eine Gruppe von Java-Klassen portierbar beschrieben wird und die durch eine Tagbibliotheksanweisung (taglib) in eine JSP-Seite importiert wird. (Sun)
Angepasste Suchfunktion (Finder)
Siehe Finder-Methode.
Angepasster Tag
Eine Erweiterung zur JSP-Sprache (JavaServer Pages), mit der eine Sondertask ausgeführt werden kann. Angepasste Tags werden normalerweise in Form einer Tagbibliothek verteilt, in der auch die Java-Klassen enthalten sind, die die Tags implementieren.
Angepasstes Attribut
Benutzerdefinierte Merkmale eines Assets. Beispiel: Ansprechpartner für Unterstützung und Vertraulichkeit.
Anonymer Benutzer
Ein Benutzer, der sich nicht mit einer gültigen Benutzer-ID und einem gültigen Kennwort auf der Site anmeldet. Siehe auch Registrierter Benutzer.
Anpassung
Die Änderung einer Portalseite oder eines Portlets durch einen Benutzer. WebSphere Portal ermöglicht es dem Benutzer, die Portalseite anzupassen, indem das Seitenlayout geändert wird und ausgewählt wird, welche Portlets pro Gerät angezeigt werden. Siehe auch Personalisierung.
Ansichtspezifisches Objekt
Eine Datei oder ein Verzeichnis, die bzw. das nur in einer bestimmten Sicht vorhanden ist. Ansichtspezifische Objekte unterliegen nicht der Versionssteuerung.
Anweisung (Directive)
Ein FFDC-Konstrukt (FFDC, First-Failure Data Capture), das in einer Symptomdatenbank von WebSphere Application Server enthalten sein kann, um Informationen und empfohlene Aktionen bereitzustellen, die ein Diagnosemodul bei der Anpassung der protokollierten Daten unterstützen.
Anwendungsbeispiel
Eine Reihe von Tasks, Scripts oder Routinen, die das Testen von Software automatisieren.
Anwendungsclient
In J2EE eine Clientkomponente der ersten Schicht (first-tier), die in einer eigenen virtuellen Java-Maschine (Java-VM) ausgeführt wird. Anwendungsclients können auf bestimmte J2EE-Plattform-APIs zugreifen, z. B. JNDI, JDBC, RMI-IIOP und JMS. (Sun)
Anwendungsclientmodul
Eine Java-Archivdatei (JAR-Datei), die einen Client enthält, der auf eine Java-Anwendung zugreift. Die Java-Anwendung wird in einem Client-Container ausgeführt und kann Verbindungen zu fernen oder clientseitigen J2EE-Ressourcen herstellen.
Anwendungsclientprojekt
Eine Struktur und Hierarchie von Ordnern und Dateien, die eine Clientkomponente der ersten Schicht (first-tier) enthalten, die in einer eigenen virtuellen Java-Maschine (Java-VM) ausgeführt wird.
Anwendungsprogrammierschnittstelle (Application Programming Interface, API)
Eine Schnittstelle, mit deren Hilfe ein Anwendungsprogramm, das in einer höheren Programmiersprache geschrieben ist, spezifische Daten oder Funktionen des Betriebssystems oder eines anderen Programms nutzen kann.
Anwendungsserver
Ein Programm in einem verteilten Netz, das die Ausführungsumgebung für ein Anwendungsprogramm bereitstellt.
Anwesenheitsanzeige
Die Collaborationfunktion, mit der unterschiedlichen Personen Zugriff gewährt wird. Mit der Anwesenheitsanzeige können Sie Referenzen zu Personen einsehen und sich namentlich an diese Personen wenden; dies geschieht über den Onlinestatusanzeiger von Sametime. Wenn Sie den Namen einer Person sehen, können Sie somit im gesamten Portal den Onlinestatus dieser Person anzeigen, dieser Person eine E-Mail senden, einen Chat initialisieren oder via E-Meeting eine Anwendung gemeinsam nutzen. Siehe auch Personenverknüpfung.
Apache HTTP-Server
Ein Open-Source-Webserver. IBM bietet einen Web-Server mit dem Namen IBM HTTP Server an, der auf Apache basiert.
APAR
Siehe auch Authorized Program Analysis Report.
API
Siehe Anwendungsprogrammierschnittstelle (Application Programming Interface, API).
Applet
Ein kleines Anwendungsprogramm, das spezielle Tasks durchführt und normalerweise von einem Betriebssystem in ein anderes implementiert werden kann. Applets, die häufig in Java geschrieben werden, können aus dem Internet heruntergeladen und auf einem Web-Browser ausgeführt werden.
Arbeitsbereich
In Eclipse eine Gruppe von Projekten und anderen Ressourcen, die der Benutzer momentan für die Entwicklung in der Workbench verwendet. Metadaten zu diesen Ressourcen befinden sich in einem Verzeichnis auf den Dateisystem. Die Ressourcen können sich ebenfalls in diesem Verzeichnis befinden.
Arbeitsset
Die ausführbaren Codeabschnitte eines Programms und/oder die Datenbereiche, die intensiv genutzt werden und daher unbedingt in dem schnellsten vorhandenen Speichertyp aufbewahrt werden müssen. Das Arbeitsset des Instruktionscache eines Programms ist also diejenige Gruppe der Programmcachezeilen, die im Instruktionscache verbleiben müssen, damit das Programm mit der meximalen Geschwindigkeit ausgeführt wird.
Artefakt
Eine physische Einzelinformation, die von einem Softwareentwicklungsprozess verwendet oder produziert wird. Beispiele für Artefakte umfassen Modelle, Quellendateien, Scripts und binäre ausführbare Dateien.
Asset
Gruppe von Artefakten, die eine Lösung für eine bestimmte geschäftsbezogene Problemstellung bietet. Assets können über Beziehungen sowie über Variablitäts- oder Erweiterungspunkte zu anderen Assets verfügen.
Assistent
Eine aktive Form der Unterstützung, die Benutzer durch die einzelnen Schritte einer bestimmten Task führt.
ASYNC
Siehe Asynchron.
Asynchron (ASYNC)
Bezieht sich auf Ereignisse, die zeitlich nicht synchronisiert sind oder nicht in regelmäßigen oder voraussagbaren Zeitabständen auftreten.
Asynchronous JavaScript and XML (AJAX)
Eine Gruppe von Technologien zum Erstellen dynamischer, interaktiver Webseiten, die über den Austausch von kleineren Datenblöcken schnell auf Anforderungen reagieren. AJAX verwendet eine Kombination vorhandener Technologien und Protokolle, nämlich XHTML, CSS und XML, clientseitige Scripting-Sprachen wie JavaScript und Document Object Model und einen asynchronen Datenabrufmechanismus wie XMLHttpRequest.
Attribut
Das Merkmal einer Entität, das die Entität beschreibt. Die Telefonnummer eines Mitarbeiters ist beispielsweise eines der Attribute dieses Mitarbeiters.
Auf Platte speichern
Zum Verwenden über mehrere Sitzungen hinweg; meist in nicht flüchtigem Speicher wie einem Datenbanksystem oder einem Verzeichnis.
Aufrufstack
Eine Liste von Datenelementen, die durch die JVM (Java Virtual Machine) für ein Programm erstellt und verwaltet wird, um erfolgreiche Aufrufe und Rückgaben von Methoden zu ermöglichen.
Aufspüren
In UDDI bezeichnet dieser Begriff das Durchsuchen des Business-Registry nach vorhandenen Web-Services, die integriert werden können.
Ausgangsbaumstruktur
Das XML-Eingabedokument, das mit Hilfe eines XSL-Style-Sheets umgesetzt wird.
Ausgeblendet
Dieser Begriff bezieht sich auf ein VOB-Objekt, das nicht sichtbar ist, weil die Sicht gerade ein anderes Objekt mit demselben Namen ausgewählt hat.
Ausgecheckte Version
Die ansichtspezifische Datei, die dem in einer VOB-Datenbank mit dem Auscheckbefehl erstellten Objekt entspricht. Siehe auch Version.
Auslösen
Bei objektorientiertem Programmieren, um einen Statusübergang zu veranlassen.
Auslöser
(1) In der Datenbanktechnologie ein Programm, das automatisch aufgerufen wird, sobald eine angegebene Aktion in einer bestimmten Tabelle oder Sicht durchgeführt wird.
(2) Ein Überwachungsprogramm, das ein oder mehrere Standardprogramme oder integrierte Aktionen festlegt, die bei der Ausführung einer bestimmten ClearCase-Operation ausgeführt werden.
Authentifizierung
Der Sicherheitsservice, der sicherstellt, dass ein Benutzer eines Computersystems wirklich die Person ist, die sie zu sein behauptet. Allgemeine Mechanismen für die Implementierung dieses Services sind Kennworte und digitale Signaturen. Authentifizierung unterscheidet sich von der Berechtigung. Authentifizierung dient zur Erteilung oder Verweigerung von Zugriff auf Systemressourcen.
Authorized Program Analysis Report (APAR)
Eine Anforderung zur Behebung eines Fehlers in einem aktuellen Release eines von IBM gelieferten Programms.
AWT
Siehe Abstract Window Toolkit. Siehe auch Swing Set, Standard Widget Toolkit.
Axis
Eine Implementierung des Protokolls SOAP, auf dem Java-Web-Services implementiert werden können.
B2B
Siehe Business-to-Business.
BA
Siehe Basisauthentifizierung.
Basis versionsgesteuerter Objekte (VOB)
Ein Repository zur Speicherung der Versionen von Dateielementen, Verzeichniselementen, abgeleiteten Objekten und den Metadaten, die diesen Objekten zugeordnet sind.
Basisauthentifizierung (BA)
Eine Authentifizierungsmethode, die Benutzername und Kennwort verwendet.
Basiselementtyp (Primitive)
In Java eine Datentypkategorie, die eine Variable beschreibt, welche einen Einzelwert enthält, dessen Größe und Format dem Typ entsprechen: Zahl, Zeichen oder Boolescher Wert. Beispiele für Basiselementtypen sind BYTE, SHORT, INT, LONG, FLOAT, DOUBLE, CHAR und BOOLEAN.
Basisprogramm
Ein Typ eines EGL-Programmteils, der Tasks ohne Interaktion mit Benutzern in Echtzeit durchführt.
Basisschriftgrundlinie
In ClearCase UCM eine Schriftgrundlinie zum Konfigurieren eines Datenstroms. Mit Hilfe von Basisschriftgrundlinien werden die in einer Sicht angezeigten Versionen und Aktivitäten angezeigt.
Basiszeit
Die Zeit, die für die Ausführung einer bestimmten Methode aufgewendet wird. Zur Basiszeit gehört nicht die Zeit, die zur Ausführung von anderen, aus dieser Methode heraus aufgerufenen Java-Methoden benötigt wird.
Bean-Klasse
Bei der EJB-Programmierung (EJB, Enterprise JavaBeans) eine Java-Klasse, die die Klasse 'javax.ejb.EntityBean' oder die Klasse 'javax.ejb.SessionBean' implementiert.
Bean
Eine Definition oder eine Instanz einer JavaBeans-Komponente. Siehe auch Enterprise-Bean, JavaBeans.
Benutzer-ID
Eine Zeichenfolge, die den Benutzer in einem System eindeutig kennzeichnet.
Benutzerdefinierte Funktion (User-defined Function, UDF)
Eine Funktion, die für das DB2-Datenbanksystem unter Verwendung der Anweisung CREATE FUNCTION definiert wird und auf die anschließend in SQL-Anweisungen verwiesen werden kann. Eine benutzerdefinierte Funktion kann eine externe Funktion oder eine SQL-Funktion sein.
Benutzerschnittstellenkomponente
Eine EGL-Deklaration, die zur Datendarstellung verwendet wird. Die Typen der Benutzerschnittstellenkomponenten sind Formate, Formatgruppen und Benutzerschnittstellensätze.
Benutzerschnittstellensatz
In der EGL eine Datenstruktur, die die Kommunikation zwischen einem Aktionsprogramm und einer bestimmten Webseite ermöglicht. Dieser Satztyp wird verwendet, um Webtransaktionen mit VisualAge Generator zu migrieren.
Berechtigung
(1) Die Methode, mit der festgelegt wird, auf welche Portlets ein Benutzer oder eine Benutzergruppe zugreifen kann.
(2) Nutzungsrecht oder Zugriffsrecht, über das gesteuert wird, wie ein Benutzer mit dem dem Repository interagiert. Wird für den Aufgabenbereich und nicht für einzelne Benutzer angegeben.
Berechtigungsklasse
Ein Aufgabenbereich, der die Tasks bestimmt, die ein Benutzer ausführen kann, und die Ressourcen, auf die er Zugriff hat. Einem Benutzer können eine oder mehrere Berechtigungsklassen zugewiesen werden.
Bereichsentwickler
Ein Mitglied eines Bereichs, das das Bereichslayout und Lesezeichen bearbeiten kann. Siehe auch Teilnehmer, Bereichsmanager.
Bereichsmanager
Ein Mitglied eines Bereichs, das die Bereichszugehörigkeit, das Layout und Lesezeichen bearbeiten kann. Siehe auch Teilnehmer, Bereichsentwickler.
Bereichsmitglied
Eine Einzelperson oder eine Gruppe, die einem Bereich beigetreten ist oder der Zugriff zu einem Bereich erteilt wurde. Es gibt drei Bereichsmitgliederebenen, die auf einen Bereich zugreifen können: Manager, Entwickler und Teilnehmer.
Bereinigung
Das Entfernen von nicht mehr verwendeten Objekten, um Speicherplatz freizugeben. ClearCase stellt verschiedene Dienstprogramme bereit, um Datencontainerdateien aus Klartextpools und aus Speicherpools für abgeleitete Objekte, Ereignisdatensätze und MultiSite-Betriebsprotokolleinträge aus einer VOB-Datenbank und Container für abgeleitete Objekte aus dem Sichtspeicherverzeichnis zu löschen.
Bereitstellen
Eine Operation in ClearCase, bei der die Entwickler die Arbeit ihrer eigenen Entwicklungsdatenströme mit dem Integrationsdatenstrom des Projekts oder einem funktionsspezifischen Entwicklungsdatenstrom mischen. Bei Bedarf wird mit der Bereitstellungsoperation der Merge-Manager aufgerufen, um die Versionen zu mischen.
Bereitsteller von Inhalten
Eine Quelle für Inhalte, die als Portlet in eine Portletseite integriert werden können.
Bezeichnung
Eine Instanz eines Bezeichnungstypobjekts, das einen benutzerdefinierten Namen für eine Version bereitstellt. Siehe auch Objekt.
Bezeichnungstyp
Ein Typobjekt, mit dem eine Versionsbezeichnung zur Verwendung in einer VOB definiert wird.
Beziehungsberechtigungsklasse
In EJB ein Traversal einer Beziehung zwischen zwei Entity-Beans in die eine oder andere Richtung. Jede Beziehung, die im Implementierungsdeskriptor codiert ist, definiert zwei Berechtigungsklassen.
Binden
Das Herstellen einer Verbindung zwischen Softwarekomponenten in einem Netz mit Hilfe eines vereinbarten Protokolls. Bei Web-Services findet die Bindeoperation statt, wenn der Serviceanforderer (Requestor) eine Interaktion mit einem Service zur Laufzeit aufruft oder einleitet und dabei die in der Servicebeschreibung zur Verfügung stehenden Bindungsdetails verwendet, um den Service zu suchen, zu kontaktieren und aufzurufen.
BMP (Bean-Managed Persistence, über JavaBeans realisierte Transaktionspersistenz)
Der Mechanismus, mit dem eine Entity-Bean die Datenübertragung zwischen ihren Variablen und einem Ressourcenmanager verwaltet. (Sun) Siehe auch CMP.
BMP
Siehe BMP (Bean-Managed Persistence, über JavaBeans realisierte Transaktionspersistenz).. Siehe auch Container-Managed Persistence (CMP, über Container realisierte Transaktionspersistenz).
Bottom-up-Entwicklung
Bei Web-Services der Prozess der Entwicklung eines Services auf der Basis eines vorhandenen Artefakts wie z. B. JavaBeans oder Enterprise-Bean und nicht auf der Basis einer WSDL-Datei (WSDL, Web Services Definition Language). Siehe auch Top-down-Entwicklung.
Bottom-up-Zuordnung
In EJB (Enterprise JavaBeans) eine Methode für die Zuordnung von Enterprise-Beans zu Datenbanktabellen. Hierbei wird zunächst das Schema aus einer vorhandenen Datenbank importiert, und anschließend werden die Enterprise-Beans und Zuordnungen generiert.
Boundary-Klasse
Bei der Leistungsprofilermittlung eine Klasse, die normalerweise in den Filterbedingungen ausgeschlossen ist, jedoch durch Klassen direkt aufgerufen wird, die als Filter enthalten sind.
Business-Entity
Bei der Web-Services-Programmierung ein Datenstrukturtyp, der Informationen zu dem Geschäft enthält, das den Service publiziert hat. Das Geschäftsobjekt wird angegeben, wenn der Service registriert wurde.
Business-Methode
Eine Methode einer Enterprise-Bean, die die Geschäftslogik oder die Regeln einer Anwendung implementiert. (Sun)
Business-to-Business (B2B)
Dieser Begriff wird in Zusammenhang mit Internetanwendungen verwendet, die Informationen zwischen Unternehmen austauschen bzw. Transaktionen zwischen Unternehmen ausführen.
Bytecode
Ein maschinenunabhängiger Code, der durch den Java-Compiler generiert und den Java-Interpreter ausgeführt wird. (Sun)
C2A
Siehe Click-to-Action. Siehe auch Kooperative Portlets, Verbinden.
Cascading Style Sheet (CSS)
Eine Datei, die eine hierarchische Gruppe von Stilregeln zur Steuerung der Wiedergabe von HTML- oder XML-Dateien in Browsern, Viewern oder beim Drucken definiert.
cHTML
Siehe Compact Hypertext Markup Language.
ClearCase-Administratorgruppe
Auf Windows-Systemen eine spezielle Gruppe, die normalerweise bei der Installation von ClearCase in der Windows-Domäne erstellt wird. Zu dieser Gruppe sollten nur ClearCase-Administratorkonten und das Anmeldekonto des ALBD-Services gehören.
ClearCase-Register
Eine Gruppe von Dateien auf dem Registry-Server-Host für die Zuordnung von logischen VOB- und Sichtnamen (VOB- und Sichtkennungen) zu physischen Speicherpositionen (VOB- und Sichtspeicherverzeichnissen).
Click-to-Action (C2A)
Eine Methode zur Implementierung kooperativer Portlets, mit denen Benutzer auf ein Symbol auf einem Quellen-Portlet klicken können, um Daten zu einem oder mehreren Zielportlets zu übertragen. Siehe auch Kooperative Portlets, Verbinden.
Client/Server
Bezieht sich auf das Modell der Interaktion bei der verteilten Datenverarbeitung, bei dem ein Programm auf einem Computer eine Anforderung an ein Programm auf einem anderen Computer sendet und auf eine Antwort wartet. Das anfordernde Programm wird als Client bezeichnet. Das antwortende Programm wird als Server bezeichnet. Siehe auch Verteilte Anwendung.
Client
Ein Softwareprogramm oder ein Computer, der von einem Server Services anfordert. Siehe auch Server, Host.
Clientproxy
Ein Objekt auf der Clientseite einer Netzverbindung, das einem Service auf der Serverseite eine Schnittstelle für den Fernprozeduraufruf zur Verfügung stellt.
CMP (Container-Managed Persistence, über Container realisierte Transaktionspersistenz)
Der Mechanismus, mit dem der Container einer Entity-Bean die Datenübertragung zwischen den Variablen der Entity-Bean und einem Ressourcenmanager verwaltet. (Sun) Siehe auch BMP.
CMP
Siehe Container-Managed Persistence (CMP, über Container realisierte Transaktionspersistenz). Siehe auch BMP (Bean-Managed Persistence, über JavaBeans realisierte Transaktionspersistenz).
CMT (Container-Managed Transaction, über Container realisierte Transaktion)
Eine Transaktion, deren Grenzen durch einen EJB-Container definiert sind. Eine Entity-Bean muss die über Container realisierten Transaktionen verwenden. (Sun)
Codehilfe
Siehe Inhaltshilfe.
Collaboration
Die Möglichkeit, Kunden, Mitarbeiter oder Geschäftspartner mit den Personen und Prozessen in einem Unternehmen oder einer Organisation zu verbinden, um dadurch eine verbesserte Entscheidungsfindung zu erleichtern. Collaboration bezieht zwei oder mehrere Einzelpersonen mit sich ergänzenden Fachkenntnissen ein, die gemeinsam auf die Lösung einer geschäftsbezogenen Problemstellung hinarbeiten.
Common Object Request Broker Architecture (CORBA)
Eine Architektur und eine Spezifikation für verteilte objektorientierte Datenverarbeitung, die Client- und Serverprogramme mit einer formalen Schnittstellendefinition trennt. Siehe auch Internet Inter-ORB Protocol.
Compact Hypertext Markup Language (cHTML)
Ein Format zur Bereitstellung von Hypertextinformationen auf mobilen Endgeräten.
Composer
In EJB eine Klasse, mit der einem komplexen Bean-Feld mehrere Datenbankspalten zugeordnet werden können. Die Zusammensetzung ist bei komplexen Feldern erforderlich, bei denen es sich selbst um Objekte mit Feldern und Funktionsweisen handelt.
Concurrent Versions System (CVS)
Ein netztransparentes Open-Source-System für die Versionssteuerung.
config spec
Siehe Konfigurationsspezifikation.
Container
(1) Eine Spalte oder Zeile, die dazu verwendet wird, das Layout eines Portlets oder anderer Container auf einer Seite anzupassen.
(2) Eine Entität, die Komponenten Services für die Lebenszyklusverwaltung, Sicherheit, Implementierung und Laufzeit zur Verfügung stellt. (Sun) Siehe auch Ressourcenadapter, Konnektor.
Containertransaktion
Siehe Containerverwaltete Transaktion.
Content-Spot
Eine Klassendatei, die einer JSP-Datei hinzugefügt wird, um die Anzeige personalisierter Daten oder personalisierten Inhalts festzulegen. Jeder Content-Spot besitzt einen Namen und akzeptiert einen bestimmten Typ Daten als Regel.
Converter
Bei der EJB-Programmierung eine Klasse, die eine Datenbankdarstellung in einen Objekttyp umsetzt (und umgekehrt).
CORBA
Siehe Common Object Request Broker Architecture. Siehe auch Internet Inter-ORB Protocol.
Create-Methode
In Enterprise-Bean eine in der Home-Schnittstelle definierte Methode, die durch einen Client aufgerufen wird, um eine Enterprise-Bean zu erstellen. (Sun)
CSS
Siehe Cascading Style Sheet.
Customizer (Anpassungsfunktion)
Eine Java-Klasse (die die Schnittstelle java.beans.Customizer implementiert), die einer Bean zugeordnet ist, damit eine leistungsfähigere Benutzerschnittstelle für die Eigenschaften dieser Bean zur Verfügung gestellt werden kann.
CVS
Siehe Concurrent Versions System.
DAD-Script
Eine Datei, die von DB2 XML Extender zur Erstellung von XML-Dokumenten aus vorhandenen DB2-Daten oder zur Rückumwandlung von XML-Dokumenten in DB2-Daten verwendet wird.
DAD
Siehe Document Access Definition.
DADX-Gruppe
Ein Ordner, der Informationen zu Datenbankverbindungen (JDBC und JNDI) sowie weitere Informationen enthält, die von DADX-Dateien innerhalb der Gruppe gemeinsam verwendet werden.
DADX-Laufzeitumgebung
In einem DADX-Web-Service der Zeitraum, in dem SOAP-Anforderungen an den neuen Web-Service gesendet werden. Die DADX-Laufzeitumgebung stellt Informationen für den DADX-Web-Service zur Verfügung. Hierzu gehören die HTTP-GET- und POST-Bindings, die Testseite, die WSDL-Generierung und die Umsetzung von DTD-Daten in XML-Schemadaten.
DADX
Siehe Document Access Definition Extension.
Data Definition Language (DDL)
Eine Sprache zum Beschreiben von Daten und deren Beziehungen in einer Datenbank.
Datei mit Verbindungsmerkmalen
Eine durch die EGL generierte oder manuell erstellte Textdatei, die während der Laufzeit von J2EE verwendet werden kann, um Details dazu anzugeben, wie ein EGL-generiertes Java-Programm oder ein Wrapper anderen Code aufruft.
Datendefinition
Ein Datenobjekt, das eine Datenbank oder Tabelle definiert.
Datenfeld
In EGL ein Speicherbereich ohne Struktur, der entweder auf einem Datenfeldteil oder auf einer expliziten Primitive-Typbeschreibung wie z. B. CHAR(3) basiert.
Datenklasse
Eine Access-Bean, die Methoden zur Speicherung von Daten und Zugriffsmethoden zur Verfügung stellt, um Eigenschaften von Enterprise-Beans im Cache zu speichern. Im Gegensatz zu Kopier-Helpern arbeiten Access-Beans von Datenklassen mit Enterprise-Beans Hand in Hand, die über lokale und ferne Clientsichten verfügen.
Datenobjekt
Ein beliebiges Objekt (z. B. Tabellen, Sichten, Indizes, Funktionen, Auslöser und Pakete), das mit Hilfe von SQL-Anweisungen erstellt oder bearbeitet werden kann.
Datenquelle
In JDBC eine Schnittstelle, die eine logische Darstellung für einen Pool von Verbindungen zu einer physischen Datenquelle zur Verfügung stellt. Datenquellenobjekte stellen die Portierbarkeit von Anwendungen zur Verfügung, indem keine Informationen bereitgestellt werden müssen, die für einen bestimmten Datenbanktreiber spezifisch sind.
Datenstrom
(1) Ein UCM-Objekt in ClearCase, welche Versionen von Element in einer durch den entsprechenden Datenstrom konfigurierten Sicht angezeigt werden. Datenströme verwalten eine Liste mit Schriftgrundlinien und Aktivitäten. Ein Projekt enthält einen Integrationsdatenstrom und in der Regel mehrere Entwicklungsdatenströme.
(2) In der CVS-Teamprogrammierungsumgebung eine gemeinsam genutzte Kopie von Anwendungsressourcen, die von den Mitgliedern des Entwicklungsteams durch Änderungen aktualisiert wird. Der Datenstrom ist der aktuelle Status eines Projekts.
Datenteil
Eine EGL-Definition, die eine Datenstruktur angibt. Die Typen von Datenteilen sind dataItem, dataTable sowie Satzteile.
DB2 XML Extender
Ein Programm, das zur Speicherung und Verwaltung von XML-Dokumenten in DB2-Tabellen verwendet wird. Ordnungsgemäß formatierte und überprüfte XML-Dokumente können auf der Basis vorhandener relationaler Daten generiert werden, als Spaltendaten gespeichert werden, und der Inhalt von XML-Elementen und -Attributen kann in DB2-Tabellen gespeichert werden.
DB2
Eine Produktfamilie von IBM Lizenzprogrammen für die Verwaltung relationaler Datenbanken.
DDL
Siehe Data Definition Language.
Debug-Engine
Die Serverkomponente des Debuggers, dessen Client-/Serverentwurf sowohl die lokale als auch die ferne Debuggingkomponente aktiviert. Die Debug-Engine wird auf demselben System wie das Programm ausgeführt, für das das Debugging durchgeführt wird.
Debugger
Ein Tool, mit dem Fehler in Computerprogrammen ermittelt und über eine Trace-Funktion verfolgt werden können.
Debugsitzung
Die Debugaktivitäten, die zwischen dem Start eines Debuggers und dem Verlassen des Debuggers seitens des Entwicklers stattfinden.
Deklaration
Bei der Java-Programmierung eine Anweisung, die eine Kennung erstellt und ihr Attribute zuordnet, ohne dass hierbei zwangsläufig Speicher reserviert oder die Implementierung bereitgestellt wird. (Sun)
Dekoration
In grafischen Benutzerschnittstellen (GUIs) eine Glyphe, die Statusinformationen zu einer Ressource hinzufügt, beispielsweise um anzugeben, dass eine Datei seit dem letzten Speichervorgang oder Auschecken eines Repositorys geändert wurde.
Dialogfenster
Ein Sekundärfenster, das bei einer bestimmten Task oder Subtask eine Benutzereingabe erfordert. Bekannte Beispiele sind die Dialogfenster 'Drucken' und 'Speichern unter'. Dialogfenster sind modal, d. h., sie müssen geschlossen werden, bevor der Benutzer die Arbeit in dem Fenster, das dieses Dialogfenster gestartet hat, fortsetzen kann.
Dienstprogramm für Paketerstellung
Ein Dienstprogramm, mit dem Pakete zur Übergabe in ein Repository kopiert werden.
Direktaufruf über die Tastatur
Eine Taste oder Tastenkombination, mit der der Benutzer eine in einem Menü zur Verfügung stehende Aktion ausführen kann.
Direktaufrufleiste
In Eclipse die vertikale Symbolleiste am linken Rand des Workbench-Fensters, die Schaltflächen für das Öffnen von Perspektiven und für Schnellsichten enthält.
Direktaufruftaste
Siehe Direktaufruf über die Tastatur.
DO
Siehe Abgeleitetes Objekt.
Document Access Definition (DAD)
Ein XML-Dokumentformat, das von DB2 XML Extender verwendet wird, um die Zuordnung zwischen XML und relationalen Daten zu definieren.
Document Access Definition Extension (DADX)
Ein XML-Dokumentformat, das angibt, wie ein Web-Service unter Verwendung einer Gruppe von Operationen erstellt werden soll, die durch DAD-Dokumente und SQL-Anweisungen definiert sind.
Document Object Model (DOM)
Ein System, in dem ein gegliedertes Dokument (z. B. eine XML-Datei) als Baumstruktur mit Objekten angezeigt wird, auf die programmgestützt zugegriffen werden kann und die auf diese Weise aktualisiert werden können.
Document Type Definition (DTD)
Die Regeln, die die Struktur einer bestimmten Klasse von SGML- oder XML-Dokumenten festlegen. Die DTD definiert die Struktur mit Hilfe von Elementen, Attributen und Notationen und richtet Integritätsbedingungen dafür ein, wie jedes Element, jedes Attribut und jede Notation in der jeweiligen Dokumentklasse verwendet werden kann.
DOM-Element
Ein Element in einer Elementbaumstruktur, das erstellt wird, wenn eine XML-Datei mit einem DOM-Parser syntaktisch analysiert wird. Anhand von DOM-Elementen können alle Elemente in der XML-Quellendatei schnell identifiziert werden.
DOM
Siehe Document Object Model.
Domino-Verzeichnis
Eine Datenbank, die ein domänenweites Verzeichnis der Server, Benutzer, Zertifizierer, fremden Domänen und Gruppen von Domino bereitstellt. Außerdem enthält es Dokumente, mit denen die Kommunikation zwischen Servern sowie Serverprogramme verwaltet werden.
Dropdown
Dieser Begriff bezieht sich auf eine Liste oder ein Menü, die bzw. das durch Klicken geöffnet wird und so lange offen bleibt, bis der Benutzer auf einen Menü- oder Listeneintrag oder auf eine andere Stelle in der Benutzerschnittstelle klickt.
DTD
Siehe Document Type Definition (DTD).
Dynaform
Eine Instanz einer DynaActionForm-Klasse oder -subklasse, worin Daten im HTML-Format aus einer übergebenen Clientanforderung oder Eingabedaten aus einem Link gespeichert werden, auf den der Benutzer geklickt hat.
Dynamische Sicht
Ein Sicht, die stets auf dem Stand der VOB ist (wie in der Konfigurationsspezifikation angegeben). Dynamische Sichten nutzen das Multiversionsdateisystem (MVFS) zum Erstellen und Verwalten einer Verzeichnisbaumstruktur, die Versionen von VOB-Elementen sowie ansichtspezifische Dateien enthält.
Dynamischer Webinhalt
Programmierungselemente wie z. B. JavaServer Pages (JSPs), Servlets und Scripts, für die eine Verarbeitung seitens des Clients oder des Servers erforderlich ist, um eine exakte Laufzeitwiedergabe in einem Web-Browser zu ermöglichen.
Dynamisches Webprojekt
Ein Projekt, das Ressourcen für eine Webanwendung mit dynamischem Inhalt wie Servlets oder JSP-Dateien (JSP, JavaServer Pages) enthält. Die Struktur eines dynamischen Webprojekts reflektiert den J2EE-Standard für Webinhalt, Klassen, Klassenpfade, den Implementierungsdeskriptor etc.
Dämon
Ein Programm, das im unbeaufsichtigten Modus ausgeführt wird und fortlaufende oder regelmäßige Funktionen übernimmt, z. B. die Netzsteuerung.
e-business
Die Transaktion von Geschäftsvorgängen über ein elektronisches Medium wie das Internet.
EAR-Datei
Siehe auch Web Archive, Java-Archivdatei. Siehe Enterprise Archive.
EAR-Projekt
Siehe Enterprise Application-Projekt (EAR-Projekt).
EAR
Siehe Enterprise Archive. Siehe auch Web Archive, Java-Archivdatei.
Eclipse Modeling Framework
Die Eclipse-Komponenten, mit denen strukturierte Datenmodelle definiert und implementiert werden. Letztere sind zusammengehörige Klassen, die zur Verarbeitung von Daten in Anwendungen dienen.
Eclipse
Eine Open-Source-Initiative, die unabhängigen Softwareanbietern (ISV) und anderen Toolentwicklern eine Standardplattform für die Entwicklung von Plug-kompatiblen Anwendungsentwicklungstools zur Verfügung stellt.
Editorbereich
In Eclipse und bei Eclipse-basierten Produkten der Bereich des Workbench-Fensters, in dem Dateien zum Bearbeiten geöffnet werden.
EGL-Anweisung
Eine Anweisung, die in eine EGL-Funktionskomponente codiert wird, um bei der Ausführung des generierten Programms eine Aktion zu verursachen. Beispiele: EGL-Zuordnungsanweisung und EGL-Anweisung 'add'.
EGL-Builddatei
Eine XML-Datei mit der Erweiterung .eglbld, die zum Speichern von Definitionen von EGL-Buildkomponenten verwendet wird.
EGL-Datei
Eine EGL-Programmdatei (Enterprise Generation Language) (Erweiterung .eglpgm), -Definitionsdatei (Erweiterung .egldef) oder -Builddatei (Erweiterung .eglbld).
EGL-Quellendatei
Eine Textdatei mit der Erweiterung .egl, die zum Speichern von Definitionen von EGL-Daten, Logik und Schnittstellenkomponenten verwendet wird.
EGL-Schlüsselwort
Ein Terminus, der eine EGL-Anweisung beginnt, bei der es sich weder um einen Funktionsaufruf noch um eine Zuordnungsanweisung handelt. Die Schlüsselwörter beinhalten 'add' und 'delete'.
EGL
Siehe Enterprise Generation Language.
Einchecken
Der zweite Teil des zweistufigen Prozesses, bei dem eine Verzweigung im Versionsbaum eines Elements um eine neue Version erweitert wird. Das Einchecken schließt diesen Prozess mit der Erstellung der neuen Version ab.
Einfacher Typ
In XML ein Typ, der keine Elemente enthalten kann und dem keine Attribute zugeordnet werden können. Elemente, die Zahlen (sowie Zeichenfolgen, Datumsangaben etc.), jedoch keine Unterelemente enthalten, werden als Elemente mit einem einfachen Typ bezeichnet. Siehe auch Komplexer Typ.
Eingabehilfen
Ein Attribut eines Software- oder Hardwareprodukts, das von Personen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit oder Sehkraft genutzt werden kann.
EIS
Siehe Unternehmensweites Informationssystem (Enterprise Information System, EIS). Siehe auch Ressourcenadapter.
EJB-Abfrage
In der EJB-Abfragesprache eine Zeichenfolge, die Folgendes enthält: eine optionale SELECT-Klausel, die die EJB-Objekte angibt, die zurückgegeben werden sollen; eine FROM-Klausel, die die Bean-Collections benennt; eine optionale WHERE-Klausel, die Suchvergleichselemente für die Gruppen enthält; eine optionale ORDER BY-Klausel, die die Sortierung der Ergebnisgruppe angibt; und Eingabeparameter, die den Argumenten der Finder-Methode entsprechen.
EJB-Abfragesprache
Eine Abfragesprache, die Finder-Methoden für CMP-Entity-Beans definiert. Die Definition verwendet eine auf SQL basierende Sprache, die Suchvorgänge nach den permanenten Attributen einer Enterprise-Bean und den zugeordneten Bean-Attributen ermöglicht.
EJB-Bean
Siehe auch Bean. Siehe Enterprise Bean.
EJB-Container
Ein Container, der die EJB-Komponentenvereinbarung der J2EE-Architektur implementiert. In dieser Vereinbarung wird eine Laufzeitumgebung für Enterprise-Beans angegeben, die Services für die Sicherheit, den gemeinsamen Zugriff, die Lebenszyklusverwaltung, Transaktionen, Implementierung und anderes enthält. (Sun) Siehe auch EJB-Server.
EJB-Factory
Eine Access-Bean, die die Erstellung einer Enterprise-Bean-Instanz oder die Suche nach einer solchen Instanz vereinfacht.
EJB-Home-Objekt
In EJB ein Objekt, das die Lebenszyklusoperationen (Erstellen, Entfernen, Suchen) für eine Enterprise-Bean bereitstellt. (Sun)
EJB-JAR-Datei
Ein Java-Archiv, das ein EJB-Modul enthält. (Sun)
EJB-Modul
Eine Softwareeinheit, die aus einer oder mehreren Enterprise-Beans und einem EJB-Implementierungsdeskriptor besteht. (Sun)
EJB-Objekt
Bei Enterprise-Beans ein Objekt, dessen Klasse die ferne Schnittstelle der Enterprise-Bean implementiert (Sun).
EJB-Projekt
Ein Projekt, das die Ressourcen enthält, die für EJB-Anwendungen benötigt werden. Hierzu zählen Enterprise-Beans, Home-Schnittstellen, Local-Schnittstellen und Remote-Schnittstellen, JSP-Dateien, Servlets und Implementierungsdeskriptoren.
EJB-Server
Eine Software, die Services für einen EJB-Container bereitstellt. Ein EJB-Server kann einen oder mehrere EJB-Container aufnehmen. (Sun) Siehe auch EJB-Container.
EJB-Verweis
Ein logischer Name, der von einer Anwendung zur Lokalisierung der Home-Schnittstelle einer Enterprise-Bean in der Zielbetriebsumgebung verwendet wird.
EJB-Übernahme
Eine Form der Übernahme, bei der eine Enterprise-Bean die Eigenschaften, Methoden und Attribute des Steuerungsdeskriptors auf Methodenebene aus einer anderen Enterprise-Bean übernimmt, die zu derselben Gruppe gehört.
EJB
Siehe Enterprise JavaBeans.
Element
(1) Bei der Java-Entwicklungstoolfunktion (JDT, Java Development Tools) von Eclipse ein generischer Term, der sich auf Java-Pakete, Klassen, Typen, Schnittstellen, Methoden oder Felder beziehen kann.
(2) Bei Formatierungssprachen wie SGML, XML und HTML eine Basiseinheit, die aus einem Starttag, einem Endtag, zugehörigen Attributen mit ihren Werten und dem zwischen Start- und Endtag enthaltenen Text besteht.
(3) Ein Objekt, das eine Gruppe von Versionen einschließt, die in einem Versionsbaum zusammengefasst sind.
Element
In EGL ein angegebener Speicherbereich, der einen einzigen Wert enthält.
Elementtyp
Eine Klasse von versionsgesteuerten Datei- oder Verzeichnisobjekten. ClearCase unterstützt vordefinierte Elementtypen. Die Benutzer können weitere Typen definieren, die Optimierungen der vordefinierten Typen darstellen. Beim Erstellen eines Elements wird dieses einem der Elementtypen zugeordnet, die gerade in dessen VOB definiert sind. Jeder benutzerdefinierte Elementtyp wird als separates VOB-Objekt implementiert.
Endpunkt-Listener
Der Punkt oder die Adresse, an der eingehende Nachrichten für einen Web-Service durch einen Serviceintegrations-Bus empfangen werden.
Endpunkt
Das System, das den Ursprung oder das Ziel einer Sitzung darstellt.
Engpass
Eine Stelle im System, an der eine Konkurrenzsituation in Bezug auf eine Ressource die Leistung beeinträchtigt.
Enterprise Application Project (Unternehmensanwendungsprojekt, EAR-Projekt)
Eine Struktur und Hierarchie von Ordnern und Dateien, die einen Implementierungsdeskriptor, ein IBM Erweiterungsdokument sowie Dateien enthalten, die für alle im Implementierungsdeskriptor definierten J2EE-Module einheitlich sind.
Enterprise Application
Siehe J2EE-Anwendung.
Enterprise Archive (EAR)
Eine besondere Art einer JAR-Datei, die durch den J2EE-Standard definiert wurde und die zur Implementierung von J2EE-Anwendungen auf J2EE-Anwendungsserver verwendet wird. Eine EAR-Datei enthält EJB-Komponenten, einen Implementierungsdeskriptor sowie Web-Archive-Dateien (WAR-Dateien) für einzelne Webanwendungen. Siehe auch Web Archive, Java-Archivdatei.
Enterprise Generation Language (EGL)
Eine höhere Programmiersprache, die Entwicklern die Möglichkeit bietet, bei der Erstellung komplexer Geschäftsanwendungen für die Implementierung in einer beliebigen Umgebung (einschließlich des Webs) den Schwerpunkt auf Geschäftsabläufe zu legen. Die Sprache vereinfacht den Zugriff auf Datenbanken und Nachrichtenwarteschlangen sowie die Verwendung von J2EE.
Enterprise JavaBeans (EJB)
Eine von Sun Microsystems definierte Komponentenarchitektur für die Entwicklung und Implementierung von objektorientierten, verteilten Anwendungen auf Unternehmensebene (J2EE).
Enterprise-Bean
Eine Komponente, die eine Geschäftstask oder eine Geschäftsentität implementiert und sich in einem EJB-Container befindet. Entity-Beans, Session-Beans und Message-Driven-Beans sind alle Enterprise-Beans. (Sun) Siehe auch Bean
Entity-Bean
Bei der EJB-Programmierung eine Enterprise-Bean, mit der permanente Daten dargestellt werden, die in einer Datenbank verwaltet werden. Jede Entity-Bean hat ihre eigene Identität. (Sun) Siehe auch Session-Bean.
Entität
In Formatierungssprachen wie XML eine Gruppe von Zeichen, auf die als Einheit verwiesen werden kann, zum Beispiel um sich häufig wiederholenden Text oder Sonderzeichen in ein Dokument aufzunehmen.
Entnehmen (Check-out)
Bei bestimmten SCM-Systemen (SCM, Software Configuration Management, Softwarekonfigurationsverwaltung) das Kopieren des neuesten Überarbeitungsstands einer Datei aus dem Repository zum Zweck der Änderung.
Entserialisierungsfunktion
Eine Methode zum Konvertieren einer serialisierten Variablen in Objektdaten. Siehe auch Parallel-Seriell-Umsetzer.
Entwendete Datei
Eine Version in einer statischen Sicht, die geändert, aber nicht ausgecheckt wird. Standardmäßig erhält eine nicht ausgecheckte Version in einer statischen Sicht das Dateiattribut 'Schreibgeschützt'. Wird dieses Attribut geändert und die Datei modifiziert, wird diese Datei der unmittelbaren Kontrolle von ClearCase entzogen und gilt als entwendet.
Entwicklungsdatenstrom
Ein UCM-Objekt in ClearCase, das ermittelt, welche Versionen von Elementen in einer Entwicklungssicht angezeigt werden, und eine Liste mit den Aktivitäten eines Entwicklers verwaltet. Der Entwicklungsdatenstrom konfiguriert die Entwicklungssicht so, dass die Versionen, die den Basisschriftgrundlinien zugeordnet sind, sowie alle Aktivitäten und Versionen ausgewählt werden, die die Entwickler erstellen, nachdem sie das Projekt verknüpfen oder ihren Entwicklungsdatenstrom neu basieren.
Entwurf
Das Gerüst einer Implementierungsklasse.
Ergebnisbaumstruktur
Das Ausgabedokument, das erstellt wird, wenn eine XSL-Datei für die Umsetzung einer XML-Datei verwendet wird.
Ergebnisgruppe
Die Gruppe von Zeilen, die eine Prozedur zurückgibt.
Erstellung (Build)
(1) Der Prozess, bei dem ein ClearCase-Erstellungsprogramm (clearmake, clearaudit oder omake) ein oder mehrere abgeleitete Objekte erzeugt. Dies kann die eigentliche Umsetzung von Quellendateien und die Erstellung von Compilern, Linkern, Textformatierungsprogrammen etc. beinhalten. Eine Systemerstellung besteht aus einer Kombination von Neuerstellungen des eigentlichen Zielsystems und aus der Erstellungsvermeidung.
(2) Erstellen oder Ändern von Ressourcen, die in der Regel auf dem Status anderer Ressourcen basieren. Ein Java-Erstellungsprogramm konvertiert z. B. Java-Quellendateien in ausführbare Klassendateien. Ein Erstellungsprogramm für Web-Links aktualisiert hingegen Verknüpfungen zu Dateien, deren Name oder Position geändert wurde.
Erstellungsdeskriptor-Abschnitt
Eine EGL-Komponente, die den Prozess der Generierung über Optionen- und Wertepaare steuert, die angeben, wie die Ausgabe generiert und vorbereitet werden soll.
Erstellungsdeskriptor-Optionen
Eine Eigenschaft in einem Erstellungsdeskriptor-Abschnitt, die zur Steuerung der Generierung oder Vorbereitung dient.
Erstellungspfad (Build Path)
Der Pfad, der während der Kompilierung des Java-Quellcodes verwendet wird, um Referenzklassen zu finden, die sich in anderen Projekten befinden.
Erstellungsplan (Build Plan)
Eine XML-Datei, die die Verarbeitung definiert, die für die Generierung von Ausgaben erforderlich ist und der die Maschine angibt, auf der die Verarbeitung stattfindet.
Erstellungsvermeidung
Die Möglichkeit eines ClearCase-Erstellungsprogramms, eine Erstellungsanforderung mit Hilfe eines vorhandenen abgeleiteten Objekts zu erfüllen, anstatt durch die Ausführung eines Erstellungsscripts ein neues Objekt zu erstellen. Das Erstellungsprogramm kann ein abgeleitetes Objekt, das sich gerade in der Sicht befindet, wiederverwenden oder ein abgeleitetes Objekt, das sich in einer anderen Sicht befindet, heranziehen. Der Prozess, bei dem das Erstellungsprogramm entscheidet, wie ein abgeleitetes Objekt zu erstellen ist, wird als Konfigurationssuche bezeichnet.
Erstellungszeit
Die Gesamtzeit in Stunden, Tagen, Monaten oder Jahren, die ein Eigner eines Assets benötigt, um ein Asset zu erstellen.
Erweitern
Das Installieren mehrerer Pakete in derselben Eclipse-Version mit dem Ziel, dass deren Anwendungsfunktionen in der Workbenchumgebung zusammenarbeiten.
Erweiterter Namensbereich
Die ClearCase-Erweiterung der standardmäßigen Windows- oder UNIX-Pfadnamenhierarchie. Jeder Host besitzt einen Namensbereich mit erweiterter Sicht, wodurch ein Pfadname über jede auf diesem Host aktive Sicht auf VOB-Daten zugreifen kann. Jede Basis versionsgesteuerter Objekte besitzt einen Namensbereich mit erweiterter VOB, wodurch ein Pfadname auf jede Version eines beliebigen Elements zugreifen kann, unabhängig von (und mit Überschreiben) der Versionsauswahl nach Sichten. Abgeleitete Objekte besitzen ebenfalls erweiterte Pfadnamen, in denen die IDs der abgeleiteten Objekte enthalten sind.
Erweiterung
Bei Eclipse der Mechanismus, mit dem ein Plug-in die Plattform erweitert. Siehe auch Erweiterungspunkt.
Erweiterungspunkt
Bei Eclipse die Spezifikation, die definiert, welche Attribute und Werte durch eine Erweiterung deklariert werden müssen. Siehe auch Erweiterung.
Extensible Hypertext Markup Language (XHTML)
Eine Umformulierung von HTML 4.0 als Anwendung von XML. XHTML ist eine Gruppe von aktuellen und zukünftigen DTDs und Modulen, die HTML reproduzieren, durch Untergruppen ergänzen und erweitern.
Extensible Markup Language (XML)
Eine Standardmetasprache für die Definition von Formatierungssprachen auf der Basis der Standard Generalized Markup Language (SGML).
Extensible Stylesheet Language (XSL)
Eine Sprache für die Angabe von Formatvorlagen (Style-Sheets) für XML-Dokumente. XSLT (Extensible Stylesheet Language Transformation) wird zusammen mit XSL verwendet, um zu beschreiben, wie ein XML-Dokument in ein anderes Dokument umgesetzt wird.
Faces-JSP-Datei
Eine Datei, die eine Seite eines dynamischen Webprojekts darstellt und eine JavaServer Faces-Benutzerschnittstelle und Datenkomponenten enthält. Siehe auch JavaServer Faces.
Faces-Komponente
Eine Sammlung von Benutzerschnittstellenkomponenten (z. B. Eingabefelder) und Datenkomponenten (die Daten, wie z. B. Sätze, in einer Datenbank darstellen), die in eine Faces-JSP-Datei gezogen und anschließend miteinander verbunden werden können, um ein dynamisches Webprojekt zu erstellen. Siehe auch JavaServer Faces.
Factory
In der objektorientierten Programmierung eine Klasse, die dazu verwendet wird, Instanzen einer anderen Klasse zu erstellen. Eine Factory wird verwendet, um die Erstellung von Objekten einer bestimmten Klasse in einem bestimmten Bereich zu isolieren, so dass neue Funktionen bereitgestellt werden können, ohne dass umfassende Codeänderungen erforderlich sind.
Feature
Bei Eclipse eine JAR-Datei, die in einem Format gepackt ist, das der Aktualisierungsmanager akzeptiert und zur Aktualisierung der Plattform verwendet. Die Funktionen verfügen über ein Manifest, das Basisinformationen über den Inhalt der Funktion bereitstellt. Diese kann Plug-ins, Fragmente oder andere Dateien umfassen.
Feld
In der Java-Programmierung ein Datenmember einer Klasse.
Fern
Bezeichnet ein System, ein Programm oder eine Einheit, auf das bzw. die über eine Übertragungsleitung zugegriffen wird.
Ferne Home-Schnittstelle
In Enterprise-Beans eine Schnittstelle, die die Methoden angibt, die von fernen Clients für das Lokalisieren, Erstellen und Entfernen von Instanzen von Enterprise-Bean-Klassen verwendet werden. Siehe auch Lokale Home-Schnittstelle.
FFDC
Siehe First-Failure Data Capture (FFDC).
File Transfer Protocol (FTP)
Innerhalb der Internetprotokolle ein Protokoll auf Anwendungsebene, das mit Hilfe von TCP und Telnet-Services Dateien mit Massendaten zwischen Maschinen und Hosts überträgt.
Filter für Datenobjekte
Ein Steuerelement, das das Ausschließen von Datenobjekten (z. B. Tabellen und Schemata) aus der Baumstruktursicht der Datenbank ermöglicht.
Finder-Methode
In Enterprise-Bean eine in der Home-Schnittstelle definierte Methode, die durch einen Client aufgerufen wird, um eine Entity-Bean zu suchen. (Sun)
First-Failure Data Capture (FFDC)
Eine Unterstützungsfunktion für die Fehlerdiagnose, die Fehler identifiziert, Informationen zu diesen Fehlern sammelt und protokolliert und die Steuerung an die betroffene Laufzeitsoftware zurückgibt.
Fixpack
Eine kumulative Sammlung von Fixes, die zwischen terminierten Aktualisierungspaketen, Produkterneuerungen oder Releases verfügbar gemacht wird. Sie ermöglichen es den Kunden, eine bestimmte Wartungsstufe zu erreichen. Siehe auch PTF (Program Temporary Fix), Vorläufiger Fix, Aktualisierungspaket.
Form-Bean
Bei Struts eine Klasse, in der Daten im HTML- oder JSP-Format aus einer übergebenen Clientanforderung oder Eingabedaten aus einem Link gespeichert werden, auf den der Benutzer geklickt hat. Die Superklasse für alle Form-Beans ist die Klasse ActionForm.
formGroup
In der EGL eine Sammlung von Formatkomponenten. Eine formGroup-Komponente wird als Ausgabe von einem EGL-Programm getrennt generiert.
Formular
Eine Bildschirmanzeige, ein gedrucktes Dokument oder eine Datei mit definierten Bereichen für einzufügende Informationen.
Frameset
Eine HTML-Datei, die das Layout einer Webseite definiert, die aus anderen separaten HTML-Dateien besteht.
Fremdschlüssel
In einer relationalen Datenbank ein Schlüssel in einer Tabelle, der auf den Primärschlüssel in einer anderen Tabelle verweist. Siehe auch Primärschlüssel.
FTP
Siehe File Transfer Protocol.
Funktionalität
Bei Eclipse eine Gruppe von Funktionen, die zur einfacheren Bedienung der Benutzerschnittstelle ausgeblendet oder eingeblendet werden kann. Funktionalitäten lassen sich durch Änderung der Benutzervorgaben aktivieren oder inaktivieren.
Garbage-Collection
Teil des Laufzeitsystems einer Sprache oder eine Add-on-Bibliothek, mit dem der von einem Programm nicht mehr belegte Hauptspeicher ermittelt und für eine andere Verwendung freigegeben wird. Garbage-Collection wird möglicherweise durch den Compiler, die Hardware, das Betriebssystem oder eine beliebige Kombination dieser drei Elemente unterstützt.
Gegenseitiges Sperren
Eine Bedingung, bei der zwei unabhängige Steuerungsthreads blockiert werden, wobei jeder vom anderen eine Aktion erwartet. Zu einer gegenseitigen Sperrung kommt es häufig, wenn Synchronisationsmechanismen zur Vermeidung von Konkurrenzsituationen hinzugefügt werden.
Gemeinsam genutzte Ressource
Eine Softwaredatei oder ein Plug-in, die bzw. das in einem Verzeichnis gespeichert und von Paketen gemeinsam genutzt werden kann. Siehe auch Installationsverzeichnis.
Gemeinsam genutzter Bereich
Ein für eine Benutzergemeinschaft erstellter Bereich für allgemeine Zwecke. Gemeinsam genutzte Bereiche können öffentlich oder eingeschränkt sein. Der Ersteller des Bereichs, der automatisch Bereichsmanager wird, gibt bei der Bereichserstellung an, ob ein Bereich öffentlich oder eingeschränkt ist.
Gemeinsamer Bereich
Bei einer Webseite, die auf einer Seitenschablone basiert, der fixierte Bereich der Seite.
Generierbarer Abschnitt
Ein EGL-Abschnitt, der in einer einzelnen, kompilierbaren Einheit im Ausgabecode erzeugt wird.
Generierte Zufallszahl
Eine eindeutige verschlüsselte Zahl, die in einer Nachricht eingebettet ist und dabei hilft, einen Angriff durch Nachrichtenaufzeichnung und -wiederholung festzustellen.
Geschäftsservice
Bei der Web-Services-Programmierung ein Datenstrukturtyp, der Informationen zu Web-Services-Gruppen enthält. Die Geschäftsservicestruktur wird bei der Registrierung eines Services angegeben.
Gespeicherte Prozedur
Ein Block von Prozedurkonstrukten und eingebetteten SQL-Anweisungen, der in einer Datenbank gespeichert ist und über den Namen aufgerufen werden kann. Gespeicherte Prozeduren ermöglichen es, dass ein Anwendungsprogramm in zwei Teilen (ein Teil auf dem Client und ein Teil auf dem Server) ausgeführt werden kann, so dass ein Aufruf mehrere Zugriffe auf die Datenbank erzeugen kann.
Getter-Methode
Eine Methode, die den Zweck hat, den Wert einer Instanz oder einer Klassenvariablen abzurufen. Dadurch kann ein anderes Objekt den Wert einer seiner Variablen herausfinden. Siehe auch Setter-Methode.
GIF
Siehe Graphics Interchange Format.
Globales Attribut
Ein Attribut in XML, das als untergeordnetes Schemaelement und nicht als Teil einer komplexen Typdefinition deklariert ist. Auf globale Attribute kann unter Verwendung des ref-Attributs in einem oder mehreren Inhaltsmodellen verwiesen werden.
Globales Element
Ein Element in XML, das als untergeordnetes Schemaelement und nicht als Teil einer komplexen Typdefinition deklariert ist. Auf globale Elemente kann unter Verwendung des ref-Attributs in einem oder mehreren Inhaltsmodellen verwiesen werden.
Graphics Interchange Format (GIF)
Ein Dateiformat zum Speichern von Bildern. GIF-Dateien werden im World Wide Web häufig verwendet, da sie maximal 256 Farben haben und daher sehr klein sind.
Gruppe
(1) Zwei oder mehrere Personen in einem Bereich, die für die Zugehörigkeit in einem Bereich gruppiert wurden.
(2) Benutzerverbund, der für geschützte Ressourcen Zugriffsberechtigungen gemeinsam benutzen kann.
Gültigkeitsbereich
In Web-Services ein Merkmal, das die Lebensdauer des Objekts identifiziert, das die Aufrufanforderung bearbeitet.
Handle
Bei der J2EE-Spezifikation ein Objekt, das eine Enterprise-Bean identifiziert. Ein Client kann die Handle serialisieren und zu einem späteren Zeitpunkt entserialisieren, um einen Verweis auf die Enterprise-Bean zu erhalten. (Sun)
Handler
Bei Web-Services ein Mechanismus zur Verarbeitung des Serviceinhalts und zur Erweiterung der Funktion eines JAX-RPC-Laufzeitsystems.
Handshake
Der Austausch von Nachrichten am Anfang einer Secure Sockets Layer-Sitzung, bei dem der Client den Server (und optional der Server den Client) mit Public Key-Verfahren authentifizieren kann und es dann ermöglicht, dass Client und Server bei der Erstellung symmetrischer Schlüssel für die Verschlüsselung, Entschlüsselung und der Erkennung des Vortäuschens einer anderen Identität zusammenarbeiten.
Hauptzweig
Die Startverzweigung des Versionsbaums eines Elements. Der Standardname für diese Verzweigung lautet 'Haupt'.
Headless
Bezieht sich auf ein Programm oder eine Anwendung, das bzw. die ohne grafische Benutzerschnittstelle oder, in einigen Fällen, ganz ohne Schnittstelle ausgeführt werden kann. Headless-Operationen werden oft bei Netzservern oder integrierten Systemen verwendet.
Heap
Bei der Java-Programmierung ein Speicherblock, den die Java Virtual Machine während der Ausführung zum Speichern von Java-Objekten verwendet. Der Java-Heapspeicher wird von einem Kollektor fehlerhafter Daten verwaltet, der automatisch die Zuordnung von Java-Objekten aufhebt, die nicht mehr in Gebrauch sind.
Heranziehen
(1) Die Umwandlung eines nicht gemeinsam nutzbaren abgeleiteten Objekts in ein gemeinsam genutztes abgeleitetes Objekt.
(2) Die Anzeige eines gemeinsam nutzbaren abgeleiteten Objekts in einer Sicht, obwohl sich dessen Dateisystemdaten im Speicherpool der abgeleiteten Objekte eines VOB befinden.
Home-Schnittstelle
In Enterprise-Bean eine Schnittstelle, die null oder mehr Create- und Remove-Methoden für eine Session-Bean bzw. null oder mehr Create-, Finder- und Remove-Methoden für eine Entity-Bean definiert. Siehe auch Ferne Schnittstelle.
Homepage
Die Webseite der höchsten Ebene eines Portals.
Host
(1) Bei der Profilerstellung der Leistung eine Maschine, die über Prozesse verfügt, für die ein Profil erstellt werden soll. Siehe auch Server.
(2) Ein Computer, der mit einem Netz verbunden ist und einen Zugriffspunkt auf dieses Netz bereitstellt. Der Host kann ein Client, ein Server oder auch gleichzeitig Client und Server sein. Siehe auch Server, Client.
Hostname
Bei der Internet-Kommunikation der Name eines Computers. Gelegentlich wird der Hostname als vollständig qualifizierter Domänenname verwendet; sonst wird er auch als genauester Subname eines vollständig qualifizierter Domänennamens verwendet. Beispiel: Wenn mycomputer.city.company.com der vollständig qualifizierter Domänenname ist, kann entweder mycomputer.city.company.com oder mycomputer der Hostname sein.
HTML
Siehe Hypertext Markup Language.
HTTP über SSL (HTTPS)
Ein Web-Protokoll für sichere Transaktionen, das Seitenanforderungen von Benutzern und vom Webserver zurückgegebene Seiten verschlüsselt und entschlüsselt.
HTTP
Siehe Hypertext Transfer Protocol.
HTTPS
Siehe HTTP über SSL.
Hypertext Markup Language (HTML)
Eine Formatierungssprache, die dem SGML-Standard (SGML, Standard Generalized Markup Language) entspricht und die hauptsächlich zur Unterstützung der Onlinedarstellung von Text- und Grafikinformationen mit Hypertext-Links konzipiert wurde.
Hypertext Transfer Protocol (HTTP)
Das Internetprotokoll, mit dem Hypertext- und XML-Dokumente im Web übertragen und angezeigt werden.
i-mode
Ein Internet-Service für mobile Endgeräte.
IDE
Siehe Integrierte Entwicklungsumgebung (Integrated Development Environment, IDE).
Identitätsprüfung
Der Aufrufberechtigungsnachweis, der beim nachgeschalteten Server geprüft wird. Dieser Berechtigungsnachweis kann als die ursprüngliche Clientidentität, die Serveridentität oder eine andere angegebene Identität festgelegt werden, abhängig vom Modus RunAs für die Enterprise-Bean.
IIOP
Siehe Internet Inter-ORB Protocol. Siehe auch Common Object Request Broker Architecture.
Implementieren
Dateien in einer Betriebsumgebung platzieren bzw. Software in einer Betriebsumgebung installieren. In J2EE umfasst das Implementieren die Erstellung eines Implementierungsdeskriptors, der für den zu implementierenden Anwendungstyp geeignet ist.
Implementierungscode
Zusätzlicher Code, der den Bean-Implementierungscode aktiviert, der von einem Anwendungsentwickler zur Verwendung in einer bestimmten EJB-Laufzeitumgebung geschrieben wurde. Ein Implementierungscode kann mit Hilfe von Tools generiert werden, die der Hersteller des Anwendungsservers im Lieferumfang integriert.
Implementierungsdeskriptor
Eine XML-Datei, die beschreibt, wie ein Modul oder eine Anwendung implementiert werden soll. Hierzu werden die Konfigurations- und Containeroptionen angegeben. Ein EJB-Implementierungsdeskriptor übergibt zum Beispiel Informationen dazu an einen EJB-Container, wie eine Enterprise-Bean verwaltet und gesteuert wird.
Implementierungsverzeichnis
Das Verzeichnis, in dem sich die publizierte Serverkonfiguration und die Webanwendung befinden (auf der Maschine, auf der der Anwendungsserver installiert ist).
Informationszentrum
Eine Sammlung von Informationen zur Unterstützung von Benutzern eines oder mehrerer Produkte; das Informationszentrum kann vom Produkt separat gestartet werden; es enthält eine Liste der Navigationsthemen sowie eine Suchmaschine.
Inhaltsbereich
Bei einer Webseite, die auf einer Seitenschablone basiert, der bearbeitbare Bereich der Seite.
Inhaltshilfe
Eine Funktion einiger Quelleneditors, die dem Benutzer eine Liste von gültigen Alternativen für die Fertigstellung der aktuellen Codezeile oder des aktuellen Eingabefelds zur Verfügung stellt.
Inhaltsmodell
Die Darstellung von allen Daten, die in einem XML-Element enthalten sein können. Es gibt vier Typen von Inhaltsmodellen: Elementinhalt, gemischter Inhalt, EMPTY-Inhalt und ANY-Inhalt.
Initialisierungspunkt
Eine benutzerdefinierte Konstante oder Variable, die zur Initialisierung der Attribute eines Objekts verwendet wird.
Installationsverzeichnis
Ein Verzeichnis zur Speicherung von Einzeldateien für ein Paket. Siehe auch Gemeinsam genutzte Ressource.
Instanz für ferne Dateiübertragung
Eine Datei, die Informationen zu der Methode enthält, die für die ferne Übertragung einer Datei verwendet wird.
Instanzdokument
Ein XML-Dokument, das mit einem bestimmten Schema übereinstimmt.
Instanzstatistik
Statistikdaten, die Informationen zu einer Anwendung enthalten, wie z. B. Instanzen verschiedener Klassen und deren Größe, die Pakete, zu denen die Klassen gehören, die in einer Instanz einer Klasse aufgewendete CPU-Zeit etc. Siehe auch Paketstatistik.
Integrierte Entwicklungsumgebung (Integrated Development Environment, IDE)
Eine Gruppe von Softwareentwicklungstools wie Quelleneditoren, Compiler und Debugger, auf die über eine gemeinsame Benutzerschnittstelle zugegriffen werden kann.
Internet Inter-ORB Protocol (IIOP)
Ein Protokoll, das für die Kommunikation zwischen CORBA-Object-Request-Brokern (CORBA, Common Object Request Broker Architecture) eingesetzt wird. Siehe auch Common Object Request Broker Architecture.
Internet Protocol (IP)
Ein Protokoll, das Daten über ein Netz oder miteinander verbundene Netze leitet. Dieses Protokoll agiert als Mittler zwischen höheren Protokollschichten und dem physischen Netz. Siehe auch Transmission Control Protocol (TCP).
Interoperabilität
Die Möglichkeit eines Computers oder eines Programms mit anderen Computern oder Programmen zu arbeiten.
Introspector
In Java eine Klasse, (java.beans.Introspector) die eine Standardmöglichkeit für Tools zur Verfügung stellt, damit Kenntnisse über Eigenschaften, Ereignisse und Methoden erworben werden können, die von einer Ziel-Bean unterstützt werden. Introspectors beachten die Spezifikationen für JavaBeans.
IP
Siehe Internet Protocol. Siehe auch Transmission Control Protocol (TCP).
J2C (JCA)
Siehe J2EE Connector Architecture (JCA).
J2EE Connector Architecture (J2C, JCA)
Eine Standardarchitektur für die Verbindung der J2EE-Plattform mit heterogenen unternehmensweiten Informationssystemen (Enterprise Information Systems, EIS).
J2EE Request Profiler
Der Name eines Agenten, der mit dem Anwendungsserverprozess verbunden ist, um Daten an den Abfangpunkten der Anwendungsanforderung zu sammeln.
J2EE-Anwendung
Eine beliebige implementierbare Einheit mit J2EE-Funktionalität. Bei dieser Einheit kann es sich um ein einzelnes Modul oder um eine Gruppe von Modulen handeln, die in einer EAR-Datei (EAR, Enterprise Archive) mit einem J2EE-Anwendungsimplementierungsdeskriptor gepackt sind. (Sun)
J2EE-Server
Eine Laufzeitumgebung, die EJB- oder Web-Container bereitstellt.
J2EE
Siehe Java 2 Platform, Enterprise Edition. Siehe auch Java 2 Platform, Standard Edition.
J2SE
Siehe Java 2 Platform, Standard Edition. Siehe auch Java 2 Platform, Enterprise Edition, Java Development Kit.
JAAS
Siehe Java Authentication and Authorization Service.
JAR-Datei
Eine Java-Archivdatei. Siehe auch Enterprise Archive, Web-Archiv.
Java 2 Platform, Enterprise Edition (J2EE)
Eine Umgebung für die Entwicklung und Implementierung von Unternehmensanwendungen, die durch Sun Microsystems Inc. definiert wurde. Die J2EE-Plattform besteht aus einer Reihe von Services, Anwendungsprogrammierschnittstellen (APIs) und Protokollen, die die Funktionalität für die Entwicklung von mehrschichtigen, webbasierten Anwendungen bereitstellen. (Sun) Siehe auch Java 2 Platform, Standard Edition.
Java 2 Platform, Standard Edition (J2SE)
Die Kernplattform der Java-Technologie. (Sun) Siehe auch Java 2 Platform, Enterprise Edition, Java Development Kit.
Java Authentication and Authorization Service (JAAS)
In der J2EE-Technologie eine Standard-API zur Durchführung sicherheitsbasierter Operationen. Mit JAAS können Services Benutzer authentifizieren und berechtigen und die Anwendungen dazu aktivieren, von den zu Grunde liegenden Technologien unabhängig zu bleiben.
Java Database Connectivity (JDBC)
Ein Industriestandard für datenbankunabhängige Konnektivität zwischen der Java-Plattform und einem weiten Bereich von Datenbanken. Die JDBC-Schnittstelle stellt eine Call Level-API für SQL- und XQuery-basierten Datenbankzugriff bereit.
Java Development Kit (JDK)
Der Name des Software-Development-Kits von Sun Microsystems für die Java-Plattform. Siehe auch Java 2 Platform, Standard Edition.
Java Message Service (JMS)
Eine Anwendungsprogrammierschnittstelle, die zur Bearbeitung von Nachrichten Java-Sprachenfunktionen bereitstellt.
Java Naming and Directory Interface (JNDI)
Eine Erweiterung der Java-Plattform, die eine Standardschnittstelle für heterogene Benennungs- und Verzeichnisservices zur Verfügung stellt.
Java Specification Request (JSR)
Eine formal vorgesehene Spezifikation für die Java-Plattform.
Java-API für XML (JAX)
Eine Gruppe Java-basierter APIs zur Verarbeitung verschiedener Operationen mit Daten, die mit XML (Extensible Markup Language) definiert wurden.
Java-API für XML-basierten Fernprozeduraufruf (RPC) (JAX-RPC)
Eine Spezifikation, die APIs (Application Programming Interfaces) und Konventionen zum Erstellen von Web-Services und Web-Service-Clients, die den Fernprozeduraufruf (RPC, Remote Procedure Calls) und XML verwenden, beschreibt. JAX-RPC wird auch mit der Bezeichnung JSR 101 verwendet.
Java-Archiv
Ein komprimiertes Dateiformat, mit dem alle Ressourcen, die zur Installation und Ausführung eines Java-Programms erforderlich sind, in einer einzigen Datei gespeichert werden können. Siehe auch Enterprise Archive, Web-Archiv.
Java-Bean
Siehe auch Enterprise-Bean, JavaBeans. Siehe Bean.
Java-Datei
Eine Quellendatei (mit der Erweiterung .java), die bearbeitet und in einen Bytecode (eine Datei mit der Erweiterung .class) kompiliert werden kann.
Java-Klasse
Eine Klasse, die in der Programmiersprache Java geschrieben wurde.
Java-Laufzeitumgebung (JRE)
Eine Untergruppe eines Java-Entwickler-Kits, die die ausführbaren Dateien sowie andere Dateien enthält, aus denen die Java-Plattform besteht. Die JRE enthält eine virtuelle Java-Maschine, Kernklassen und Unterstützungsdateien.
Java-Plattform
Ein Sammelbegriff für die Java-Sprache für das Schreiben von Programmen; eine Gruppe von APIs, Klassenbibliotheken und anderen Programmen, die bei der Entwicklung, Kompilierung und Prüfung von Programmen auf Fehler verwendet werden; sowie eine virtuelle Java-Maschine (Java-VM), die die Klassendateien lädt und ausführt. (Sun)
Java-Profilermittlungsagent (Java Profiling Agent)
Der Agent, der mit der virtuellen Java-Maschine (JVM) verbunden ist, auf der die Anwendung ausgeführt wird, für die das Profil ermittelt wird. Dies ist der Agent, der standardmäßig verwendet wird, um die Leistung einer Java-Anwendung bei deren Ausführung zu messen.
Java-Projekt
Bei Eclipse ein Projekt, das kompilierbaren Java-Quellcode enthält und einen Container für Quellenordner oder Pakete darstellt.
Java
Eine objektorientierte Programmiersprache für übertragbaren interpretierbaren Code, wodurch die Interaktion zwischen fernen Objekten unterstützt wird. Java wurde von Sun Microsystems, Incorporated entwickelt und spezifiziert.
JavaBeans
Gemäß der Definition von Sun Microsystems für Java ein portierbares, plattformunabhängiges und wieder verwendbares Komponentenmodell. Siehe auch Bean.
Javadoc
Ein Tool, das die Deklarationen und Dokumentationskommentare in einer Reihe von Quellendateien syntaktisch analysiert und eine Reihe von HTML-Seiten erstellt, die die Klassen, untergeordneten Klassen, Schnittstellen, Konstruktoren, Methoden und Felder beschreiben. (Sun)
JavaScript
Eine Web-Scripting-Sprache, die sowohl von Browsern als auch von Web-Servern verwendet wird. (Sun)
JavaServer Faces (JSF)
Ein Framework für die Erstellung webbasierter Schnittstellen in Java. Webentwickler können Anwendungen erstellen, indem wieder verwendbare Benutzerschnittstellenkomponenten auf eine Seite positioniert werden und die Komponenten mit einer Anwendungsdatenquelle und Clientereignisse mit Serverereignishandlern verbunden werden. Siehe auch JavaServer Pages, Faces-Komponente, Faces-JSP-Datei.
JavaServer Pages (JSP)
Eine serverseitige Technologie zur Script-Erstellung, mit der Java-Code dynamisch in Webseiten (HTML-Dateien) eingebettet und beim Bereitstellen der Seite ausgeführt werden kann, um dynamischen Inhalt an einen Client zurückzugeben. Siehe auch JSP-Datei, JSP-Seite, JavaServer Faces.
JAX-RPC
Siehe Java-API für XML-basierten Fernprozeduraufruf (RPC).
JAX
Siehe Java-API für XML.
JCA (J2C)
Siehe J2EE Connector Architecture (JCA).
JDBC-Verbindungsfilter
Ein Steuerelement, das die während des JDBC-Metadaten-Ladevorgangs übertragene Datenmenge begrenzt. Dieser Filter verbessert den Durchsatz.
JDBC
Siehe Java Database Connectivity.
JDK
Siehe Java Development Kit. Siehe auch Java 2 Platform, Standard Edition.
JMS
Siehe Java Message Service.
JNDI
Siehe Java Naming and Directory Interface.
Join
Eine relationale SQL-Operation, mit der Daten aus zwei oder mehr Tabellen an Hand von übereinstimmenden Spaltenwerten abgerufen werden können.
JRE
Siehe Java-Laufzeitumgebung.
JSF-Fensterobjektbibliothek
Eine auf JavaServer Faces (JSF) und JavaScript basierende, im Produkt enthaltene Fensterobjektbibliothek, die JSP- und HTML-Seiten um eine Vielzahl von Eingabe-, Ausgabe- und Navigationskomponenten erweitert.
JSF
Siehe JavaServer Faces. Siehe auch JavaServer Pages, Faces-Komponente, Faces-JSP-Datei.
JSP-Datei
Eine auf Scripts basierende HTML-Datei mit der Erweiterung .jsp; sie ermöglicht die Aufnahme von dynamischem Inhalt in Webseiten. Eine JSP-Datei kann direkt als URL-Adresse angefordert, durch ein Servlet oder von einer HTML-Seite aus aufgerufen werden. Siehe auch JavaServer Pages, JSP-Seite.
JSP-Seite
Ein textbasiertes Dokument, das feste Schablonendaten und JSP-Elemente verwendet und beschreibt, wie eine Anforderung zur Erstellung einer Antwort verarbeitet werden soll. (Sun) Siehe auch JavaServer Pages, JSP-Datei.
JSP
Siehe JavaServer Pages. Siehe auch JSP-Datei, JSP-Seite, JavaServer Faces.
JSR
Siehe Java Specification Request.
JUnit
Ein quelloffenes Regressionstestframework für den Einheitentest von Java-Programmen.
JVM
Siehe Virtuelle Java-Maschine (Java Virtual Machine, JVM).
Kanal
Eine besondere Webanwendung in einem Portal, bei der für den Benutzer eine Teilnehmerberechtigung eingerichtet werden kann.
Klasse
Beim objektorientierten Design bzw. der objektorientierten Programmierung ein Modell oder eine Schablone, das/die verwendet werden kann, um Objekte mit einer gemeinsamen Definition und gemeinsamen Eigenschaften, Operationen und gemeinsamer Funktionsweise zu erstellen. Ein Objekt ist eine Instanz einer Klasse.
Klassendatei
Eine kompilierte Java-Quellendatei.
Klassendiagramm
Ein Diagramm, das eine Sammlung deklarativer (statischer) Modellelemente, wie z. B. Klassen, Typen und deren Inhalte und Beziehungen anzeigt.
Klassenhierarchie
Die Beziehungen zwischen Klassen, die eine einzige Übernahme gemeinsam verwenden.
Klassenloader
Teil der virtuellen Java-Maschine (JVM), der für das Suchen und Laden von Klassendateien erforderlich ist. Ein Klassenloader wirkt sich auf das Packen von Anwendungen und das Laufzeitverhalten von gepackten Anwendungen aus, die auf Anwendungsservern implementiert sind.
Klassenpfad
Eine Liste der Verzeichnisse und JAR-Dateien, in denen sich Ressourcendateien oder Java-Klassen befinden, die ein Programm zur Laufzeit dynamisch laden kann.
Klassenstatistik
Statistikdaten, die Informationen wie die Anzahl Instanzen der Klasse in der Anwendung, die in dieser Klasse aufgewendete CPU-Zeit, die Anzahl Aufrufe an die Klasse etc. enthalten.
Kompiliereinheit
Ein Teil eines Computerprogramms, der für eine korrekte Kompilierung ausreichend vollständig ist.
Komplexer Typ
In XML ein Typ, der Elemente enthalten kann und für den Attribute definiert werden können. Siehe auch Einfacher Typ.
Komponente
(1) Bei Eclipse ein oder mehrere Plug-ins, die zusammenarbeiten, um eine diskrete Reihe von Funktionen bereitzustellen.
(2) Ein ClearCase-Objekt, mit dem eine Gruppe zusammengehöriger Verzeichnisse und Dateielemente in einem UCM-Projekt gruppiert werden. In der Regel werden die Elemente, die eine Komponente ausmachen, zusammen entwickelt, integriert und freigegeben. Ein Projekt muss mindestens eine, kann aber auch mehrere Komponenten enthalten. Projekte können Komponenten gemeinsam nutzen.
(3) Ein wieder verwendbares Objekt oder Programm, das eine bestimmte Funktion ausführt und für die gemeinsame Verwendung mit anderen Komponenten und Anwendungen konzipiert ist.
Komponententest
Ein automatisierter Test einer oder mehrerer Komponenten einer Unternehmensanwendung, was Java-Klassen, EJB-Beans oder Web-Services beinhalten kann. Ein Komponententest umfasst ein Java-Testscript, das auf dem JUnit-Framework basiert, sowie aus Gültigkeitsprüfungsaktionen, Initialisierungspunkten, zeitliche Einschränkungen und zugeordneten Testdaten, die vom Testscript getrennt verwaltet werden. Siehe auch abstrakter Test, Testbild.
Konfigurationsdatei
Eine Struts-Datei mit Informationen zu Datenquellen, Form-Beans, globale Weiterleitungen und Aktionszuordnungen.
Konfigurationsspezifikation (config spec)
Eine Gruppe von Regeln, die festlegen, welche Versionen von VOB-Elementen von einer Sicht ausgewählt werden. Die Konfigurationsspezifikation für eine statische Sicht gibt außerdem an, welche Elemente in die Sicht geladen werden sollen.
Konkretes Portlet
Eine logische Darstellung eines Portletobjekts, das durch einen eindeutigen Konfigurationsparameter (PortletSettings) unterschieden wird. Für jedes Portletobjekt sind mehrere konkrete Portlets möglich.
Konkurrenzsituation zwischen Threads
Eine Bedingung, bei der ein Thread auf eine Sperre oder ein Objekt wartet, die bzw. das ein anderer Thread speichert.
Konkurrenzsituation
Eine Situation, in der eine Transaktion versucht, eine Zeile oder Tabelle zu sperren, die bereits gesperrt ist.
Konnektor
(1) Ein Servlet, das einen Portletzugriff auf externe Inhaltsquellen bereitstellt, z. B. eine Informationsquelle einer Website eines lokalen Fernsehsenders.
(2) Bei J2EE ein Standarderweiterungsmechanismus für Container zur Bereitstellung von Verbindungen zu unternehmensweiten Informationssystemen (EISs). Ein Konnektor besteht aus einem Ressourcenadapter und Tools für die Anwendungsentwicklung (Sun). Siehe auch Container.
Kontextmenü
Ein Menü, das auf Grund einer Benutzeraktion (normalerweise das Drücken der rechten Maustaste) angezeigt wird und das Auswahlmöglichkeiten enthält, die sich auf das ausgewählte Objekt in seinem aktuellen Kontext beziehen.
Kontextstammverzeichnis
Das Stammverzeichnis der Webanwendung, d. h. das Verzeichnis der höchsten Ebene der Anwendung, wenn diese auf einem Web-Server implementiert wird.
Kooperative Portlets
Zwei oder mehr Portlest auf der gleichen Webseite, die miteinander durch Austausch von Informationen interagieren. Eine Aktion oder ein Ereignis im Quellen-Portlet löst Änderungen in den Zielportlets aus. Siehe auch Click-to-Action, Verbinden, Property-Broker.
Kopier-Helper
Eine Access-Bean, die eine lokale Kopie von Attributen aus einer fernen Entity-Bean enthält. Im Gegensatz zu Java-Bean-Wrappern sind Kopier-Helper für die Verwendung mit einer einzigen Instanz einer Entity-Bean optimiert.
Kumulierte Zeit
Die Zeit, die eine Methode für den Ausführungsstack verwendet; dies umfasst sowohl die Zeit, die für die Methode selbst aufgewendet wird, als auch die Zeit für andere, von ihr aufgerufene Methoden.
Kurzhilfe
Ein kleines Fenster, in dem die kontextbezogene Hilfe für ein bestimmtes Element in der Benutzerschnittstelle sowie Links zu verwandten Themen in der Onlinehilfe angezeigt werden.
Kurzinfo
Siehe QuickInfo.
Laden
Das Kopieren einer Version eines Elements in eine statische Sicht und das Aufzeichnen von Operationen, die sich auf das Element auswirken. Beispiele: Einschecken und Aktualisieren.
Laderegel
Eine Anweisung in der Konfigurationsspezifikation, mit der bestimmt wird, welches Element oder welche Unterverzeichnisstruktur in eine statische Sicht geladen werden soll. Konfigurationsspezifikationen können mehrere Laderegeln beinhalten.
Laufzeit
Der Zeitraum, während dessen ein Computerprogramm ausgeführt wird.
Layout-Box
In Page Designer ein Steuerelement, mit dem Web-Designer Textelemente und Bilder in eine Seite stellen können. Layout-Boxes können mit Gitternetzlinien im Stapelspeicher gespeichert oder ausgerichtet werden.
Layout-Manager
Beim Programmieren einer grafischen Benutzerschnittstelle ein Objekt, das die Größe und Position von Java-Komponenten in einem Container steuert. Die Java-Plattform stellt verschiedene gemeinsam verwendete Layout-Manager für AWT- und Swing-Container zur Verfügung.
LDAP-Verzeichnis
Ein Repositorytyp zur Speicherung von Informationen zu Personen, Unternehmen und anderen Ressourcen, auf die über das Protokoll LDAP zugegriffen wird. Die Einträge in dem Repository sind in einer hierarchischen Struktur organisiert, und in bestimmten Fällen stellt die hierarchische Struktur die Struktur oder Geographie eines Unternehmens dar.
LDAP
Siehe Lightweight Directory Access Protocol.
Lightweight Directory Access Protocol (LDAP)
Ein offenes Protokoll, das über TCP/IP den Zugriff auf Verzeichnisse bereitstellt, die ein X.500-Modell unterstützen, und das nicht den Ressourcenbedarf des komplexeren X.500-Protokolls Directory Access Protocol (DAP) hat. Sie können mit LDAP beispielsweise Personen, Unternehmen und andere Ressourcen in einem Internet- oder Intranetverzeichnis suchen.
Link
Eine Zeile oder ein Pfeil, die bzw. der Aktivitäten in einem Prozess miteinander verbindet. Ein Link übergibt Informationen zwischen Aktivitäten und legt die Reihenfolge der Ausführung der Aktivitäten fest.
Listener-Port
Ein Objekt, das die Zuordnung zwischen einer Verbindungsfactory, einer Zieladresse und einer implementierten Message-Driven-Bean definiert. Listener-Ports vereinfachen die Verwaltung der Zuordnung zwischen diesen Ressourcen.
Literal XML
Eine Codierungsdarstellung für die Serialisierung von Daten über das SOAP-Protokoll. Literal XML basiert auf einer XML-Schemainstanz.
Logische Komponente
Eine EGL-Deklaration, die eine Laufzeitfolge definiert. Die Typen logischer Komponenten umfassen Programm, Funktion, Bibliothek und Seitenhandler.
Lokal
Bezieht sich auf eine Einheit, eine Datei oder ein System, auf die bzw. das direkt vom System eines Benutzers aus zugegriffen wird, ohne eine Übertragungsleitung zu verwenden. Siehe auch Fern.
Lokale Home-Schnittstelle
In EJB eine Schnittstelle, die die Methoden angibt, die von lokalen Clients für das Lokalisieren, Erstellen und Entfernen von Instanzen von Enterprise-Bean-Klassen verwendet werden. Siehe auch Ferne Home-Schnittstelle.
Lokales Protokoll
Kopien der Dateien, die in der Workbench gespeichert werden, um die aktuelle Version mit früheren Versionen vergleichen zu können. Abhängig von konfigurierbaren Benutzervorgaben aktualisiert die Workbench das lokale Protokoll bei jedem Speichern einer editierbaren Datei.
Loop
Eine Folge von Instruktionen, die wiederholt ausgeführt werden.
Manifest
Eine spezielle Datei, die Informationen über die in einer JAR-Datei befindlichen Dateien enthalten kann. (Sun)
Markierungsfeld
Ein quadratisches Feld mit zugeordnetem Text, das eine Auswahl darstellt. Wenn ein Benutzer eine Auswahl auswählt, wird das Markierungsfeld ausgefüllt. Dadurch wird die Auswahl angezeigt. Der Benutzer kann das Markierungsfeld löschen, indem er die Auswahl erneut auswählt. Dadurch wird die Markierung der Auswahl aufgehoben.
Markierungsleiste
Der graue Rahmen links neben dem Editorbereich der Workbench, in dem Lesezeichen und Unterbrechungspunkte angezeigt werden.
Masterberechtigung
In ClearCase MultiSite die Möglichkeit, ein Objekt zu modifizieren oder Instanzen eines Typobjekts zu erstellen.
Mastererstellungsdeskriptor
Bei EGL eine Erstellungsdeskriptorkomponente, deren Optionen nicht außer Kraft gesetzt werden können.
Masterreplik
In ClearCase MultiSite ist die Masterreplik eines ClearCase-Objekts die einzige Kopie, in der das Objekt modifiziert werden kann bzw. in der Instanzen des Objekts erstellt werden können.
MDB
Siehe Nachrichtengesteuerte Bean.
Meet-in-the-middle-Zuordnung
Eine Methode für die Zuordnung von Enterprise-Beans zu Datenbanktabellen. Hierbei werden die Enterprise-Beans und das Datenbankschema gleichzeitig, jedoch unabhängig voneinander erstellt.
Metadaten
Daten, die die Kenndaten von Daten beschreiben.
Methode
(1) Bei der Java-Programmierung eine Funktion, die in einer Klasse definiert ist. (Sun)
(2) Bei der objektorientierten Programmierung eine Operation, die von einem Objekt ausgeführt werden kann. Einem Objekt können viele Methoden zugeordnet sein.
Methodenberechtigung
Eine Zuordnung zwischen einer oder mehreren Sicherheitberechtigungsklassen und einer oder mehreren Methoden, die ein Mitglied einer Berechtigungsklasse aufrufen kann.
Methodenstatistik
Informationen zu einer Methode. Hierzu zählen das Paket (und die Klasse), zu dem die Methode gehört, die Anzahl der Aufrufe, die für die Methode ausgeführt wurden, die für die Methode aufgewendete CPU-Zeit und die in der gesamten Methode benötigte kumulierte Zeit.
MIME
Siehe Multipurpose Internet Mail Extensions.
Modul
Bei der J2EE-Programmierung eine Softwareeinheit, die aus einer oder mehreren Komponenten desselben Containertyps sowie einem Implementierungsdeskriptor dieses Typs besteht. Beispiele hierfür sind EJB-, Web- und Anwendungsclientmodule. (Sun)
Multipurpose Internet Mail Extensions (MIME)
Ein Internetstandard der es ermöglicht, Daten unterschiedlicher Formate, wie z. B. Video-, Audio- oder Binärdaten, als E-Mail-Anhang zu versenden, ohne dass eine Umsetzung in ASCII-Text erforderlich ist.
Multiversionsdateisystem (MVFS)
Eine Verzeichnisbaumstruktur, die beim Aktivieren (beim Anhängen als Dateisystem vom Typ MVFS) eine VOB implementiert. Aus der Sicht von Standardbefehlen des Betriebssystems scheint eine VOB eine Verzeichnishierarchie zu enthalten. ClearCase-Befehle können auch auf die Metadaten der VOB zugreifen. Das Dateisystem MVFS bezieht sich auch auf eine Dateisystemerweiterung des Betriebssystems, die den Zugriff auf VOB-Daten bereitstellt. Das Dateisystem MVFS wird nicht auf allen ClearCase-Plattformen unterstützt.
MVC (Model View Controller)
Eine Softwarearchitektur, die Komponenten der Anwendung trennt. Das Modell stellt die Geschäftslogik oder Geschäftsdaten dar; die Sicht stellt die Benutzerschnittstelle dar und der Controller verwaltet die Benutzereingabe bzw. in einigen Fällen den Anwendungsprozess.
MVC
Siehe MVC (Model View Controller).
MVFS
Siehe Multiversionsdateisystem.
Nachrichtengesteuerte Bean (MDB)
Eine Enterprise-Bean, die asynchrone Nachrichtenübermittlung unterstützt und Nachrichten- und Geschäftsverarbeitung deutlich trennt.
NAICS
Siehe North American Industry Classification System.
Namensbereich
(1) Der Bereich, der durch ein Dateisystem für die Namen seiner Objekte reserviert wird.
(2) In XML und XQuery ein Uniform Resource Identifier (URI), der einen eindeutigen Namen für die Zuordnung zu den Element-, Attribut- und Typdefinitionen in einem XML-Schema oder zu den Namen von Elementen, Attributen, Typen, Funktionen und Fehlern in XQuery-Ausdrücken bereitstellt.
Namensservice
Eine Implementierung des JNDI-Standards (Java Naming and Directory Interface).
Navigationsleiste
Eine Reihe von Links zu anderen Webseiten einer Website. Navigationsleisten befinden sich normalerweise am oberen oder unteren Ende einer Seite horizontal angeordnet und enthalten direkte Links zu den wichtigsten Abschnitten auf der Website.
Neu basieren
Eine Operation in ClearCase, bei der ein Entwicklungsarbeitsbereich mit der Gruppe der Versionen aktualisiert wird, die durch eine neuere Schriftgrundlinie in einem anderen Datenstrom dargestellt werden, normalerweise im Integrationsdatenstrom des Projekts oder in einem funktionsspezifischen Entwicklungsdatenstrom.
Nicht realisiert
Bezieht sich auf einen Webdiagrammknoten, der noch keiner tatsächlichen Ressource zugeordnet ist. Siehe auch Realisierung.
North American Industry Classification System (NAICS)
In den Web-Services ein ökonomisches Klassifizierungssystem, das auf Waren- und Dienstleistungskategorien mit ähnlichen oder identischen Produktionsprozessen basiert.
Notation
Ein XML-Konstrukt, das einen Hinweis, einen Kommentar oder eine Erläuterung bezüglich der Informationen in einer XML-Datei enthält. Mit einer Notation kann einer Entität oder einem Attribut eine binäre Beschreibung zugeordnet werden.
Oberfläche
Ein Element einer grafischen Benutzerschnittstelle, mit dem die Darstellung der Schnittstelle geändert werden kann, ohne dass dabei deren Funktionalität beeinträchtigt wird.
Object Request Broker (ORB)
In der objektorientierten Programmierung Software, die als Vermittler fungiert, indem sie es Objekten transparent ermöglicht, Anforderungen und Antworten auszutauschen.
Objekt
(1) Im objektorientierten Design oder in der objektorientierten Programmierung die konkrete Realisierung (Instanz) einer Klasse, die aus Daten und den diesen Daten zugeordneten Operationen besteht. Ein Objekt enthält die Instanzdaten, die durch die Klasse definiert werden. Eigner der Operationen, die den Daten zugeordnet sind, ist jedoch die Klasse.
(2) Ein in einer VOB gespeichertes Element. Ein Objekt kann mit einer Objektauswahlzeichenfolge identifiziert werden. Diese besteht aus einem Präfix, das die Art des Objekts angibt, dem Namen des Objekts und einem Suffix, das die VOB angibt, in der das Objekt sich befindet. Beispiele: lbtype:REL1@/vobs/vega unter UNIX und lbtype:REL1@\vega unter Windows. Siehe auch Bezeichnung.
Objektorientierte Programmierung
Eine Programmierungsmethode auf der Basis von Konzepten zur Datenabstraktion und Vererbung. Im Gegensatz zu Techniken der prozeduralen Programmierung liegt der Schwerpunkt der objektorientierten Programmierung nicht darauf, wie etwas durchgeführt wird, sondern darauf, welche Datenobjekte das Problem umfassen und wie sie bearbeitet werden.
Objektregister
Eine netzweite Datenbank, in der die Speicherpositionen aller VOB- und Sichtspeicherverzeichnisse eingetragen sind. Mit den Befehlen mktag, rmtag, mkview, rmview, mkvob, rmvob, register und unregister können die Einträge in der Registerdatei hinzugefügt, gelöscht oder geändert werden.
Öffentlicher Bereich
Ein gemeinsam verwendeter Bereich, der allen Portalbenutzern zugänglich ist. Die Person, die den Bereich erstellt (und die automatisch Bereichsmanager wird), legt diesen Bereich während der Bereichserstellung als öffentlichen Bereich fest.
Open Source
Dieser Begriff bezieht sich auf Software, deren Quellcode öffentlich zugänglich ist und verwendet oder geändert werden kann. Open-Source-Software wird normalerweise in öffentlicher Collaboration erstellt und frei verfügbar gemacht, wenngleich ihre Verwendung und Weiterverteilung möglicherweise Lizenzbeschränkungen unterliegt. Ein sehr bekanntes Beispiel für eine Open-Source-Software ist Linux.
Optionsfeld
In grafischen Benutzerschnittstellen ein Steuerelement, das aus einem Kreis besteht, neben dem Text steht, und eine von mehreren sich gegenseitig ausschließenden Auswahlmöglichkeiten bezeichnet. Wird ein Auswahl getroffen, wird der Kreis teilweise gefüllt.
ORB
Siehe Object Request Broker.
Packen/Paket
(1) Das Assemblieren von Komponenten in Module und von Modulen in Unternehmensanwendungen (Enterprise Application).
(2) In der Java-Programmierung eine Gruppe von Typen. Pakete werden mit dem Schlüsselwort 'package' deklariert. (Sun)
(3) Eine installierbare Einheit eines Softwareprodukts. Softwareproduktpakete sind separat installierbare Einheiten, die unabhängig von anderen Paketen desselben Softwareprodukts agieren können.
Paketgruppe
Eine Gruppe von einem oder mehreren Paketen, die für die gegenseitige Zusammenarbeit konzipiert sind und in demselben Verzeichnis installiert werden können.
Paketstatistik
Die in Paketen gruppierten Statistikdetails zu einer Anwendung, für die ein Profil ermittelt wurde. Siehe auch Instanzstatistik.
Palette
Eine Reihe grafisch angezeigter Optionen (z. B. Farben oder Toolgruppen), die in einer Anwendung ausgewählt werden können.
Parallel-Seriell-Umsetzer
Eine Methode zur Umsetzung von Objektdaten in ein anderes Format, wie z. B. Binärformat oder XML. Siehe auch Entserialisierungsfunktion.
Parameter (parm)
Ein Wert oder ein Verweis, der an eine Funktion, einen Befehl oder ein Programm übergeben wird. Dieser Wert oder Verweis wird entweder zur Eingabe oder zur Steuerung von Aktionen verwendet. Der Wert wird von einem Benutzer oder einem anderen Programm oder Prozess angegeben.
Parm
Siehe Parameter.
PCB
Siehe Programmkommunikationsblock. Siehe auch Programmspezifikationsblock.
PDA
Siehe Personal Digital Assistant.
Persistenz
(1) Ein Merkmal von Daten, die über Sitzungsgrenzen hinweg erhalten bleiben, oder eines Objekts, das auch nach der Ausführung des Programms oder Prozesses, durch das bzw. den es erstellt wurde, vorhanden ist (normalerweise in einem permanenten Speicher wie einem Datenbanksystem).
(2) In J2EE das Protokoll, mit dem der Status einer Entity-Bean zwischen den jeweiligen Instanzvariablen und einer zu Grunde liegenden Datenbank übertragen wird. (Sun)
Person
Eine durch das Portal authentifizierte Einzelperson, für die sich in einem oder mehreren Unternehmensverzeichnissen ein Datensatz befindet. Personen können Mitglieder von Bereichen, öffentlichen Gruppen im Unternehmensverzeichnis eines Unternehmens oder von persönlichen Gruppen, die ein Benutzer definiert, sein.
Personal Digital Assistant (PDA)
Ein Taschencomputer, der zur Organisation persönlicher Tasks verwendet wird (z. B. Terminverwaltung, Aufnahme von Notizen und Speichern von Telefon- und Faxnummern) und der über Netzfunktionen wie das Versenden von E-Mails oder die Synchronisation verfügt.
Personalisierung
Durch die Personalisierung können Informationen auf der Basis von Geschäftsregeln und Informationen zum Benutzerprofil auf bestimmte Benutzer abgestimmt werden. Siehe auch Anpassung.
Personenverknüpfung
Ein Verweis auf den Namen einer Person oder auf einen Gruppennamen, der mit dem Onlinestatusanzeiger von Sametime angezeigt wird. Über den Verweis können Sie den Onlinestatus der Person anzeigen, eine E-Mail an diese Person senden, einen Chat initialisieren oder via E-Meeting eine Anwendung gemeinsam nutzen; Sie können noch andere Aktionen durchführen, die im Menü mit der Personenverknüpfung angezeigt werden. Siehe auch Anwesenheitsanzeige.
Perspektive
Eine Gruppe von Sichten, die verschiedene Aspekte der Ressourcen in der Workbench zeigen. Der Workbenchbenutzer kann - je nach auszuführender Task - die Perspektive wechseln und auch das Layout der Sichten und Editoren innerhalb einer Perspektive anpassen.
Plug-in
Ein Softwaremodul, das Funktionen zu einem vorhandenen Programm oder einer vorhandenen Anwendung hinzufügt.
Port
Entsprechend der Definition in einem WSDL-Dokument ein einzelner Endpunkt, der als Kombination eines Bindings und einer Netzadresse definiert ist.
Portal
Ein einziger, sicherer Zugriffspunkt auf unterschiedliche Informationen, Anwendungen und Personen, die angepasst und personalisiert werden können.
Portalverwaltung
Der Bereich, in dem Portaladministratoren grundlegende Collaborationberechtigungen, Bereichssätze, Bereichszugehörigkeitssätze und Servereinstellungen für Zusatzprogramme zur erweiterten Collaboration definieren und verwalten.
Portlet-API
Die Gruppe der Schnittstellen und Methoden, die Java-Programme verwenden, die in der Portalserverumgebung ausgeführt werden, um Services abzurufen.
Portlet-Framework
Die Gruppe von Klassen und Schnittstellen, die die Ausführung von Java-Programmen in der Portalserverumgebung unterstützen.
Portlet
Ein wieder verwendbares Webmodul, das auf einem Portalserver ausgeführt wird. Portlets verfügen über vordefinierte Aufgabenbereiche, wie z. B. das Abrufen von Schlagzeilen, das Suchen einer Datenbank oder das Anzeigen eines Kalenders.
Portletanwendung
Eine Sammlung zusammengehöriger Portlets, die Ressourcen gemeinsam verwenden können.
Portletmodus
Ein von einem Portlet vorausgesetztes Format, um eine eindeutige Schnittstelle für Benutzer für die Ausführung unterschiedlicher Tasks bereitzustellen. Die Portletmodi sind view (anzeigen), edit (bearbeiten) und help (Hilfe).
Porttyp
Ein Element in einem WSDL-Dokument (WSDL, Web Services Description Language), das aus einer Reihe von abstrakten Operationen besteht, die sich jeweils auf die durch den Web-Service unterstützten Ein- und Ausgabenachrichten beziehen.
POST
In HTTP ein Parameter für das Attribut METHOD des Tags FORM, mit dem angegeben wird, dass ein Browser Formatdaten in einer von der zugeordneten URL-Adresse separaten HTTP-Transaktion an den Server sendet.
Primärkomponente
Eine Komponente der EGL, deren Name mit dem der Quellendatei identisch ist, in der sich diese Komponente befindet. Die Primärteile umfassen Datentabelle, Formatgruppe, Bibliothek, Seitenhandler, Programm und Schnittstellensatz.
Primärschlüssel
(1) Ein Objekt, das eine Entity-Bean in einem Home-Element eindeutig identifiziert. (Sun)
(2) In einer relationalen Datenbank ein Schlüssel, der eine Zeile in einer Datenbanktabelle eindeutig identifiziert. Siehe auch Fremdschlüssel.
Probekit
Ein scriptfähiges Framework für die Einfügung von Byte-Code zum Testen der Funktionsfähigkeit eines Zielprogramms. Siehe auch Test.
Profilermittlung
Die Analyse der Leistung, Ressourcennutzung oder Ausführung einer Anwendung.
Profilermittlungsagent
Ein Agent, der die Leistungsanalyse für eine Anwendung ausführt und deren Profil ermittelt.
Profilermittlungsfilter
Ein Mechanismus, mit dem angegeben wird, welche Informationen zu einer Anwendung analysiert werden.
Program Temporary Fix (PTF)
Bei System i-, System p- und System z-Produkten ein Fix, der von IBM getestet und allen Kunden zur Verfügung gestellt wird. Siehe auch Fixpack.
Programmkommunikationsblock (PCB, Program Communication Block)
Ein Steuerblock, der Zeiger auf IMS-Datenbanken (IMS, Information Management System) enthält. Siehe auch Programmspezifikationsblock.
Programmspezifikationsblock (PSB, Program Specification Block)
Bei DL/I und IMS ein Steuerblock, der die vom Anwendungsprogramm verwendeten Ziele und Datenbanken identifiziert. Ein PSB besteht aus einem oder mehreren Programmkommunikationsblocks (PCBs). Siehe auch Programmkommunikationsblock.
Projekt-VOB (PVOB)
Eine VOB, in der UCM-Objekte wie Projekte, Datenströme, Aktivitäten und Änderungssets gespeichert werden. Jedes UCM-Projekt muss eine VOB besitzen. Eine PVOB kann von mehreren Projekten gemeinsam genutzt werden.
Projekt
(1) In Eclipse eine Verwaltungseinheit, mit der Ordner oder Pakete in Gruppen zusammengefasst werden. Projekte werden zur Erstellung, Versionsverwaltung, gemeinsamen Benutzung und Organisation von Ressourcen eingesetzt.
(2) Ein UCM-Objekt in ClearCase, das die Konfigurationsdaten enthält, die erforderlich sind, um einen umfangreichen Entwicklungsaufwand wie ein Produktrelease zu verwalten. Ein Projekt enthält einen Integrationsdatenstrom zum Konfigurieren der Sichten, mit denen die neuesten Versionen der gemeinsam genutzten Elemente des Projekts ausgewählt werden, und in der Regel mehrere Entwicklungsdatenströme zum Konfigurieren der Sicht, mit deren Hilfe Entwickler isoliert von den übrigen Mitgliedern des Projektteams arbeiten können.
Property-Broker
Eine WebSphere Portal-Schnittstelle, dir die Beziehung zwischen kooperativen Quellen-Portlets und Zielportlets bestimmt und die Daten an das Ziel in Form der enstprechenden Portlet-Aktion übermittelt. Siehe auch Kooperative Portlets.
Protokoll
Die Metadaten in einer VOB, die aus den Ereignisdatensätzen für die Objekte dieser VOB bestehen. Das Protokoll eines Dateielements umfasst das Erstellungsereignis des eigentlichen Elements, das Erstellungsereignis der einzelnen Versionen der Datei, das Erstellungsereignis der einzelnen Verzweigungen, die dem Element und/oder dessen Versionen zugeordneten Attribute, die an das Element und/oder dessen Versionen angehängten Hyperlinks etc.
Protokollagent
Ein Agent, den Programmierer erstellen können, um Daten (z. B. Java-Basiselemente (Primitive), Objekte oder vordefinierte Protokollstrukturen) in eine oder mehrere Ausgabequellen (z. B. Text oder XML) für eine im Test befindliche Anwendung zu schreiben.
Protokollsatz
Ein Eintrag in einer Protokollsicht, der aus Eigenschaften und den ihnen zugeordneten Werten besteht. Ein Protokollsatz enthält keine Instanzen anderer Protokollsätze, sondern verfügt über Verschachtelungsebenen mit Einträgen oder untergeordneten Einträgen.
Proxy-Server
Ein Server, der Anforderungen für einen anderen Server empfängt und für den Client agiert (als Proxy des Clients), um den angeforderten Service zu erhalten. Ein Proxy-Server wird häufig verwendet, wenn der Client und der Server für eine Direktverbindung inkompatibel sind. Beispielsweise erfüllt der Client nicht die Bedingungen zur Sicherheitsauthentifizierung des Servers und soll aber für einige Services zugelassen werden.
Prozessobjekt
Die logische Darstellung eines Java-Prozesses. Ein Prozessobjekt wird sowohl durch einen Namen als auch durch eine Prozess-ID-Nummer (PID) identifiziert und in der Überwachungssicht zusammen mit den zugehörigen Agenten immer dann angezeigt, wenn ein Java-Prozess gestartet oder eine Verbindung zu diesem Prozess hergestellt wird.
Prüfprogramm
Ein Programm, das Daten oder Code auf Richtigkeit bzw. Übereinstimmung mit den gültigen Standards, Regeln und Konventionen hin überprüft.
Prüfungsauschussmitglied
Mindestens ein Benutzer, den ein Administrator für Teamarbeitsbereiche angibt. Ein Administrator für Teamarbeitsbereiche entscheidet endgültig, ob ein Asset in den geprüften Status versetzt wird.
PSB
Siehe Programmspezifikationsblock. Siehe auch Programmkommunikationsblock.
PTF
Siehe Program Temporary Fix. Siehe auch Fixpack.
Public
Bei der objektorientierten Programmierung bezieht sich dies auf einen Klasseneintrag, auf den alle Klassen zugreifen können.
Publizieren
(1) Das Veröffentlichen einer Website, indem z. B. Dateien in einem Pfad platziert werden, der dem HTTP-Server bekannt ist.
(2) In UDDI die Werbung für einen Web-Service, damit andere Unternehmen diesen Service lokalisieren und binden können. Service-Provider bieten Ihre Services in einem Registry an.
PVOB
Siehe Projekt-VOB.
Quellcode
Ein Computerprogramm in einem für Menschen lesbaren Format. Der Quellcode wird in den Binärcode umgewandelt, der von einem Computer verwendet werden kann.
QuickInfo
Rahmen
Bei der HTML-Codierung (HTML, Hypertext Markup Language) eine Untergruppe des Web-Browser-Fensters.
Rational Unified Process (RUP)
Eine konfigurierbare Plattform für die Softwareentwicklungsverarbeitung, mit der Tasks und Zuständigkeiten innerhalb eines Entwicklungsunternehmens zugeordnet und verwaltet werden.
RDB
Siehe Relationale Datenbank (Relational Database, RDB).
Realisierung
Im Webdiagrammeditor die Zuordnung eines Knotens zu einer tatsächlichen Ressource durch das Erstellen dieser Ressource oder durch das Bearbeiten des Knotenpfads, sodass dieser auf eine vorhandene Ressource zeigt. Siehe auch nicht realisiert.
Refactoring
Das Ändern eines Programms, z. B. durch Umbenennen eines Pakets oder einer Methode, bei dem die Funktionsweise des Programms erhalten bleibt.
Referenzielle Integrität
(1) In XML-Tools (XML, Extensible Markup Language) die Bedingung, die vorliegt, wenn alle Verweise auf Elemente im XML-Schemaeditor oder DTD-Editor automatisch gelöscht werden, wenn das Schema erkannt oder umbenannt wird.
(2) Die Bedingung, die vorliegt, wenn alle beabsichtigten Verweise von Daten in einer Spalte einer Tabelle auf Daten in einer anderen Spalte derselben oder einer anderen Tabelle gültig sind.
Registrierter Benutzer
Ein Portalbenutzer, der für die Anmeldung bei einem Portal über eine Benutzer-ID und ein Kennwort verfügt. Siehe auch Anonymer Benutzer.
Rekursion
Eine Programmiertechnik, bei der ein Programm oder eine Routine sich selbst aufruft, um aufeinanderfolgende Schritte in einer Operation auszuführen, wobei jeder Schritt die Ausgabe des vorhergehenden Schrittes verwendet.
Relationale Datenbank (Relational Database, RDB)
Eine Datenbank, die mit einer Gruppe von Tabellen vergleichbar ist und in Übereinstimmung mit dem relationalen Datenmodell bearbeitet werden kann. Jede Datenbank enthält eine Reihe von Systemkatalogtabellen, die die logische und physische Struktur der Daten beschreiben, eine Konfigurationsdatei, die die Parameterwerte enthält, die der Datenbank zugeordnet wurden sowie ein Wiederherstellungsprotokoll mit fortlaufenden Transaktionen und archivierbaren Transaktionen.
Release
Das Senden von geänderten Dateien von der Workbench an den Teamserver, damit andere Entwickler im Team eine Angleichung (= Synchronisierung) mit der aktualisierten Version vornehmen können.
Remote Method Invocation (RMI)
Ein Protokoll, mit dem Methodenaufrufe über ein Netz übertragen werden. Java-RMI ist ein verteiltes Objektmodell, in dem die Methoden von fernen Objekten, die in der Programmiersprache Java geschrieben sind, von anderen virtuellen Java-Maschinen (möglicherweise auf anderen Hosts) aufgerufen werden können.
Remote Procedure Call (RPC)
Ein Protokoll, mit dem ein Programm auf einem Client-Computer ein Programm auf einem Server ausführen kann.
Remote-Methode
Eine Geschäftsmethode in der Remote-Schnittstelle, die durch einen Client aufgerufen werden kann.
Remote-Schnittstelle
In EJB eine Schnittstelle, die die Geschäftsmethoden definiert, die durch einen Client aufgerufen werden können. Siehe auch Home-Schnittstelle.
Remove-Methode
In Enterprise-Beans eine in der Home-Schnittstelle definierte Methode, die durch einen Client aufgerufen wird, um eine Enterprise-Bean zu löschen.
Replikat
In ClearCase Multisite eine auf einer bestimmten Site befindliche Instanz einer VOB. Ein Replikat besteht aus der Datenbank der VOB und allen VOB-Datencontainern.
Repository-Administrator
Person, die Repositoryfunktionen konfiguriert und testet. Beispiele für solche Funktionen: Datenbankverbindungen, E-Mail-Subskriptionen, Indexzeitgeber und angepasste Benutzerinformationen. Der Repository-Administrator ist zuständig für die Konfiguration der SOA-Produktintegration (SOA - Service Oriented Architecture) sowie für die Erstellung von Teamarbeitsbereichen, Assettypen, Kategorieschemen und Assetbeziehungen.
Repository
(1) Ein permanenter Speicherbereich, in dem Pakete für den Download verfügbar sind.
(2) Ein permanenter Speicherbereich für Daten und andere Anwendungsressourcen.
Ressource
Der Oberbegriff für Projekte, Ordner, Unterordner und Dateien, die in der Eclipse-Workbench bearbeitet werden können.
Ressourcenadapter
Ein Softwaretreiber auf Systemebene, der von einem EJB-Container oder einem Anwendungsclient zur Herstellung einer Verbindung zu einem EIS (Enterprise Information System, unternehmensweites Informationssystem) verwendet wird. Ein Ressourcenadapter wird mit einem Container verbunden; die in dem Container implementierten Anwendungskomponenten verwenden anschließend die Client-API (vom Adapter bereitgestellt) oder tool-generierte Abstraktionen der höchsten Ebene, um auf das zu Grunde liegende EIS zuzugreifen. (Sun) Siehe auch Container, Unternehmensweites Informationssystem (Enterprise Information System, EIS).
Ressourceneigenschaft
Eine Eigenschaft für eine JDBC-Datenquelle in einer Serverkonfiguration, zum Beispiel der Servername, die Benutzer-ID oder das Kennwort.
Rich Media
Auf einer Webseite Inhalt, der tonorientiert, visuell oder interaktiv ist, wie z. B. Audio- oder Videodateien.
Rich Text
Ein Feld, das Objekte, Dateianhänge oder Bilder sowie Text mit Formatangaben wie z. B. Kursivschrift oder Fettdruck enthalten kann.
RMI
Siehe Remote Method Invocation (RMI).
RPC
Siehe Remote Procedure Call.
RUP
Siehe Rational Unified Process.
Schaltfläche
In einem Fenster oder einem Dialogfenster ein rechteckiges Bedienelement, dass beim Anklicken unverzüglich die auszuführende Aktion einleitet. Schaltflächen können mit Text, Grafiken oder beidem gekennzeichnet werden. Die am häufigsten verwendeten Schaltflächen sind OK und Abbrechen.
Schema
Eine Sammlung von Datenobjekten, wie z. B. Tabellen, Sichten, Indizes oder Auslöser, die eine Datenbank definieren. Ein Datenbankschema stellt eine logische Klassifikation von Datenbankobjekten bereit.
Schlüsseldatei
Bei der IT-Sicherheit eine Datei, die öffentliche Schlüssel, private Schlüssel, Trusted Roots und Zertifikate enthält. Siehe auch Schlüsselspeicherdatei.
Schlüsseldatei
Siehe auch Schlüsselspeicherdatei. Siehe Schlüsseldatei (ring = key?).
Schlüsselfeld
In EJB ein von einem Container gesteuertes Feld in einer Entity-Bean, das einer der Primärschlüsselspalten einer Zeile in einer relationalen Datenbank entspricht. Jedes Schlüsselfeld ist ein Mitglied der Schlüsselklasse der Entity-Bean.
Schlüsselklasse
In EJB eine Klasse, die zum Erstellen oder Suchen einer Entity-Bean verwendet wird. Sie stellt die Identität der Entity-Bean dar und entspricht den Primärschlüsselspalten einer Zeile in einer relationalen Datenbank.
Schlüsselspeicherdatei
Eine Schlüsseldatei, die als Unterzeichnerzertifikate gespeicherte öffentliche Schlüssel und in persönlichen Zertifikaten gespeicherte private Schlüssel enthält.
Schlüsselsuchfunktion
Ein Mechanismus, der den Schlüssel für XML-Signierung, digitale XML-Signaturprüfung, XML-Verschlüsselung und XML-Entschlüsselung abruft.
Schnellsicht
Eine Sicht in Eclipse, die durch das Klicken auf eine Schaltfläche in der Direktaufrufleiste geöffnet und geschlossen wird.
Schriftgrundlinie
Ein UCM-Objekt in ClearCase, das in der Regel eine stabile Konfiguration für eine oder mehrere Komponenten darstellt. Eine Schriftgrundlinie gibt die Aktivitäten und eine Version aller Elemente an, die in einer oder mehreren Komponenten sichtbar sind. Entwickler können einen Entwicklungsdatenstrom erstellen oder einen vorhandenen Entwicklungsdatenstrom über eine Schriftgrundlinie neu basieren.
Schrittweise Erstellung
Bei Eclipse eine Erstellung, bei der nur die Ressourcen berücksichtigt werden, die seit der letzten Erstellung geändert wurden. Siehe auch Vollständige Erstellung.
SCM
Siehe Software Configuration Management (SCM).
Scrapbook
Ein Editor, in dem Java-Ausdrücke ausprobiert und ausgewertet werden können. Im Scrapbook können Workbench-Benutzer Code-Ausschnitte ausführen, untersuchen und anzeigen.
Script
Eine Folge von Befehlen, die in einer Datei zusammengefasst sind und durch die beim Ausführen der Datei eine bestimmte Funktion ausgeführt wird. Scripts werden während ihrer Ausführung interpretiert.
Scriptlet
Ein Mechanismus zum Hinzufügen von Fragmenten der Scripting-Sprache zu einer Quellendatei.
SDK
Siehe Software Configuration Management (SCM).
SDO
Siehe Service Data Objects.
Secure Sockets Layer (SSL)
Ein Sicherheitsprotokoll für Schutz bei der Datenübertragung. Mit SSL können Client/Server-Anwendungen auf eine Weise kommunizieren, die die Datensicherheit gewährt und das Vortäuschen einer anderen Identität und die Nachrichtenfälschung vermeidet.
Seite
Ein Knoten eines Portals, in dem sich neben Bezeichnungen und anderen Seiten auch Inhalte befinden können. Seiten können untergeordnete Knoten, Spaltencontainer, Zeilencontainer und Portlets enthalten.
Seitenschablone
Eine Seite in Page Designer, die als Ausgangspunkt zum Definieren konsistenter Darstellung und konsistentem Layout für alle neuen HTML- oder JSP-Seiten auf einer Website verwendet wird.
Server-Side Include (SSI)
Ein Tool, das dynamische Informationen in Dokumente einschließt, die an Clients gesendet werden, wie z. B. das aktuelle Datum und das Datum der letzten Änderung einer Datei sowie die Größe oder das Datum der letzten Änderung anderer Dateien.
Server
(1) Eine Definition, die festlegt, wo eine Anwendung getestet oder bereitgestellt wird. Siehe auch Host.
(2) Ein Softwareprogramm oder ein Computer, der anderen Softwareprogrammen oder Computern Services zur Verfügung stellt. Siehe auch Host, Client.
Serverkonfiguration
Eine Ressource, die Informationen enthält, die für die Einrichtung und Implementierung eines Anwendungsservers erforderlich sind.
Serverprojekt
Ein Projekt, das Informationen zu Test- und Implementierungsservern und deren Konfiguration enthält.
Serverseitig
Dieser Begriff bezieht sich auf eine Anwendung oder die Komponente einer Anwendung, die auf dem Server und nicht auf dem Client ausgeführt wird. JSP und Servlets sind Beispiele für Technologien, die eine serverseitige Programmierung ermöglichen.
Service Data Objects (SDO)
Ein offener Standard zum Aktivieren von Anwendungen für die einheitliche Bearbeitung von Daten aus heterogenen Datenquellen. SDO setzt J2EE-Muster ein, wobei jedoch das J2EE-Datenprogrammiermodell vereinfacht wird.
Servicebeschreibung
Die Beschreibung eines Web-Services, die z. B. im WSDL-, UDDI- oder HTML-Format definiert werden kann.
Servlet-Container
Eine Webanwendungsserverkomponente, die das Aktionsservlet aufruft und zur Verarbeitung von Prozessen mit diesem interagiert.
Servlet
Ein Java-Programm, das auf einem Web-Server ausgeführt wird und die Funktionalität des Servers durch Generierung dynamischer Inhalte als Antwort auf Anforderungen seitens des Web-Clients erweitert. Servlets werden normalerweise zur Herstellung einer Verbindung zwischen Datenbanken und dem Web verwendet.
Session-Bean mit Status (Stateful)
Eine Session-Bean, die als für einen einzelnen Client agiert und clientspezifische Sitzungsdaten (Dialogstatus genannt) über mehrere Methodenaufrufe und Transaktionen hinweg aufrecht erhält. Siehe auch Session-Bean ohne Status (Stateless).
Session-Bean ohne Status (Stateless)
Eine Session-Bean ohne Dialogstatus. Alle Instanzen einer Bean ohne Status (stateless) sind identisch. (Sun) Siehe auch Session-Bean mit Status (Stateful).
Session-Bean
Eine Enterprise-Bean, die durch einen Client erstellt wird und die normalerweise nur für die Dauer einer einzigen Client/Serversitzung besteht. (Sun) Siehe auch Entity-Bean.
Setter-Methode
Eine Methode, die den Zweck hat, den Wert einer Instanz oder einer Klassenvariablen festzulegen. Durch diese Funktion kann ein anderes Objekt den Wert einer seiner Variablen festlegen. Siehe auch Getter-Methode.
Sicherheitsberechtigungsklasse
In J2EE eine abstrakt-logische Gruppierung von Benutzern, die der Anwendungsassembler definiert hat. Wenn eine Anwendung implementiert wird, werden die Berechtigungsklassen Sicherheitsidentitäten in der Betriebsumgebung zugeordnet, wie z. B. Teilnehmern oder Gruppen. (Sun)
Sicht
(1) Ein Objekt in ClearCase, das einen Arbeitsbereich für einen oder mehrere Benutzer bereitstellt. Für jedes Element in einer VOB wird von der Konfigurationsspezifikation einer Sicht eine Version aus dem Versionsbaum des Elements ausgewählt. Jede Sicht kann zudem ansichtspezifische Dateien und Verzeichnisse speichern, die in anderen Sichten nicht angezeigt werden. Es gibt zwei Arten von Sichten: statische Sichten und dynamische Sichten.
(2) In Eclipse-basierten Schnittstellen ein beliebiges Teilfenster in der Workbench, das sich außerhalb des Editorbereichs befindet und auf andere Sichten gestapelt (gezogen und übergeben) werden kann. Sichten bieten verschiedene Möglichkeiten, um die Ressourcen in der Workbench anzuzeigen und mit ihnen zu arbeiten.
Singleton
Eine Klasse, die nur ein Mal instanziiert werden kann. Eine Singleton-Klasse kann keine Schnittstelle sein.
Sitzung
(1) In J2EE ein Objekt, mit dem ein Servlet die Interaktion eines Benutzers mit einer Webanwendung über mehrere HTTP-Anforderungen hinweg protokollieren kann.
(2) Eine logische oder virtuelle Verbindung zwischen zwei Stationen, Softwareprogrammen oder Geräten in einem Netz, worin die beiden Elemente miteinander kommunizieren und Daten austauschen können.
Sitzungsfassade
Ein Mechanismus zum Trennen der Preisstufen von Unternehmen und Kunde (Client) in einer Unternehmensanwendung durch Kurzdarstellung der Daten- und Geschäftsmethoden. Dadurch ist der Kunde mit der Geschäftslogik nicht eng verbunden und nicht verantwortlich für die Datenintegrität. Da Sitzungsfassaden als Sitzungs-Enterprise-Beans implementiert sind, entkoppeln sie auch Geschäftskomponenten von anderen Geschäftskomponenten auf tieferen Ebenen.
Snippet
Ein Auszug aus dem Quellcode.
SOAP-Verschlüsselung
Regeln für die Serialisierung von Daten über das SOAP-Protokoll. Die SOAP-Codierung basiert auf einem einfachen Typsystem, das die gängigen Funktionen von Typsystemen in Programmiersprachen, Datenbanken und halbstrukturierten Daten verallgemeinert.
SOAP
Ein Lightweight-Protokoll auf XML-Basis für den Austausch von Daten in einer dezentralen, verteilten Umgebung. Mit SOAP können über das Internet Informationen abgefragt und zurückgegeben sowie Services aufgerufen werden.
Software Configuration Management (SCM)
Die Protokollierung und Steuerung der Softwareentwicklung. SCM-Systeme bieten in der Regel Funktionen für die Versionssteuerung und Teamprogrammierung.
Software Development Kit (SDK)
Eine Gruppe von Tools, APIs und Dokumentation, die die Entwicklung von Software in einer spezifischen Maschinensprache oder für eine bestimmte Betriebsumgebung unterstützt.
Speicherplatzverlust
Die Auswirkung eines Programms, das Verbindungen zu Objekten aufrecht erhält, die nicht mehr benötigt werden und daher zurückgefordert werden müssen.
Spickzettel
Eine Schnittstelle, die Benutzer durch die Assistenten und Schritte führt, die für die Ausführung einer komplexen Task erforderlich sind, und Verbindungen zu relevanten Abschnitten der Onlinehilfe herstellt.
SQL-Abfrage
Eine Komponente aus bestimmten SQL-Anweisungen, die eine Ergebnistabelle angibt.
SQL
Siehe Structured Query Language.
SQLJ
Siehe Structured Query Language für Java.
SSI
Siehe Server-Side Include.
SSL
Siehe Secure Sockets Layer.
Stack-Frame
Ein Abschnitt des Stack, der die lokalen Variablen, Argumente und den Registerinhalt für eine einzelnen Routine sowie einen Verweis auf den vorhergehenden Stack-Frame enthält.
Stack
Ein Bereich im Hauptspeicher, in dem normalerweise Informationen wie temporäre Registrierungsdaten, Parameter und Rückkehradressen von Subroutinen gespeichert werden.
Stammknoten
In der grafischen Darstellung von Daten als Baumstruktur ein Knoten, der keine übergeordneten, aber in der Regel untergeordnete Knoten hat.
Standard Widget Toolkit (SWT)
Ein Eclipse-Toolkit für Java-Entwickler, das eine allgemeine, portierbare Benutzerschnittstellen-API definiert, welche die systemeigenen Widgets des zu Grunde liegenden Betriebssystems verwendet. Siehe auch Abstract Window Toolkit, Swing Set.
Startkonfiguration
Ein Mechanismus für die Definition und Speicherung unterschiedlicher Workbenchkonfigurationen, die getrennt gestartet werden können. Konfigurierbare Optionen sind Ausführungs- und Debugeinstellungen.
Statische Sicht
Eine Sicht, die Kopien von ClearCase-Elementen und anderen Dateisystemobjekten in einer Verzeichnisbaumstruktur enthält.
Statische Webseite
Eine Webseite, die ohne die zusätzliche client- oder serverseitige Verarbeitung angezeigt werden kann, die bei JSPs, Servlets oder Scripts erforderlich ist.
Statisches Webprojekt
Ein Projekt, das Ressourcen für eine Webanwendung ohne dynamischem Inhalt wie Servlets oder JSP-Dateien (JSP, JavaServer Pages) oder Java-Code enthält. Ein statisches Webprojekt kann in einen statischen HTTP-Server implementiert werden; es ist keine zusätzliche Anwendungsserverunterstützung erforderlich.
Steueranweisung 'taglib'
Bei einer JSP-Seite eine Deklaration, die angibt, dass die Seite angepasste Tags verwendet, die Tag-Bibliothek definiert und deren Tag-Präfixe spezifiziert. (Sun)
Steuerelement
Siehe Widget.
Strang
In der CVS-Teamentwicklungsumgebung der Hauptdatenstrom für die Entwicklung. Er wird auch als HEAD-Datenstrom bezeichnet.
Structured Query Language (SQL)
Eine standardisierte Sprache für die Definition und Bearbeitung von Daten in einer relationalen Datenbank.
Structured Query Language für Java (SQLJ)
Ein Standard für die Einbettung von SQL in Java-Programme, wobei Java-Prozeduren und benutzerdefinierte Funktionen definiert und aufgerufen und strukturierte Datenbanktypen in Java verwendet werden.
Strukturelement
Bei EGL ein Feld in einer Struktur oder einem Datensatz. Jedes Strukturelement ist unterteilt (so wie ein Wort in Buchstaben unterteilt wird) oder ist nicht teilbar (wie ein Buchstabe nicht teilbar ist).
Strukturierte Sicht
Der Tabellenteil der Entwurfssicht im XML-Editor, in dem die strukturellen Bestandteile eines XML-Dokuments (z. B. Elemente und Attributtypen) von den Werten (z. B. Attributwerte und Textinhalt) getrennt werden.
Struts-Aktion
Eine Klasse, die einen Teil einer Webanwendung implementiert und einer Weiterleitung zurückgibt. Die Superklasse für eine Struts-Aktion wird als Aktionsklasse bezeichnet.
Struts-Modul
Eine Struts-Konfigurationsdatei und eine Reihe entsprechender Aktionen, Form-Beans und Webseiten. Eine Struts-Anwendung enthält mindestens ein Struts-Modul.
Struts-Projekt
Ein dynamisches Webprojekt mit Struts-Unterstützung.
Struts
Ein Open-Source-Framework für die Erstellung von Java-Webanwendungen.
Stub
Eine kleine Programmroutine, die ein längeres, möglicherweise fernes Programm ersetzt. So kann ein Stub z. B. ein Programm-Modul sein, das Fernprozeduraufrufe (Remote Procedure Calls, RPC) und die zugehörigen Antworten zwischen einem Client und einem Server überträgt. In den Web-Services ist ein Stub eine Implementierung einer Java-Schnittstelle, die aus einem WSDL-Dokument (WSDL, Web Services Definition Language) generiert wurde.
Style-Sheet
Eine Spezifikation von Formatierungsanweisungen, deren Anwendung auf strukturierte Informationen eine bestimmte Wiedergabe dieser Informationen (z. B. online oder gedruckt) bewirkt. Für dieselben strukturierten Informationen können unterschiedliche Style-Sheets angewendet und somit unterschiedliche Darstellungen der Informationen erzeugt werden.
Suchen
Siehe Aufspüren.
Superklasse
In Java eine Klasse, aus der sich eine bestimmte Klasse ableitet, wobei möglicherweise eine oder mehrere Klassen dazwischen liegen.
Supertyp
In einer Typhierarchie ein Typ, von dem Subtypen Attribute übernehmen.
Swing Set
Eine Sammlung von GUI-Komponenten, die konsistent auf einem beliebigen Betriebssystem ausgeführt werden, das die virtuelle Java-Maschine (JVM) unterstützt. Da diese Komponenten vollständig in der Java-Programmiersprache geschrieben sind, stellen sie eine Funktionalität zur Verfügung, die über die von entsprechenden nativen Plattformen bereitgestellte Funktionalität hinausgeht. Siehe auch Abstract Window Toolkit (AWT), Standard Widget Toolkit (SWT).
SWT
Siehe Standard Widget Toolkit. Siehe auch Abstract Window Toolkit, Swing Set.
Symptom
Eine Fehlernachricht in den Protokollierungstools. Einem Symptom kann in der Symptomdatenbank eine Lösung zugeordnet sein.
Symptomdatenbank
Eine XML-Datei mit Symptomen, die ein oder mehrere Übereinstimmungsmuster für Zeichenfolgen mit einer oder mehreren zugeordneten Lösungen enthält und die bei der Analyse von Ereignis- und Fehlernachrichten verwendet wird, die in einem Aktivitätenprotokoll auftreten.
Syntaxanalyse
Die Aufteilung einer Informationszeichenfolge, wie z. B. eines Befehls oder einer Datei, in ihre einzelnen Bestandteile.
Syntaxdiagramm
Ein Diagramm für einen Befehl, das anzeigt, wie der Befehl in der Befehlszeile eingegeben wird.
Syntaxhervorhebung
Bei Quelleneditoren die Fähigkeit, Text- und Strukturelemente (z. B. Tags, Attribute und Attributwerte) voneinander abzusetzen, indem unterschiedliche Texthervorhebungen wie z. B. Schriftartdesign, -hervorhebung und -farbe eingesetzt werden.
Systemmenü
Ein Dropdown-Menü, das durch Anklicken des Symbols auf der linken Seite der Titelleiste eines Fensters aktiviert wird und über das der Benutzer das Fenster wiederherstellen, verschieben, vergrößern, verkleinern und auf Minimalgröße bzw. Maximalgröße bringen kann.
Systemzeit
Die abgelaufene Zeit in Echtzeit. Die Systemzeit weicht von der CPU-Zeit ab, wenn durch Thread- und Prozesskontextwechsel eine Unsicherheit bei der Durchsatzberechnung entsteht. Diese Funktionsweise bei der Ausführung wird von der Systemzeit nicht berücksichtigt.
Tabelle
In einer relationalen Datenbank ein Datenbankobjekt, das aus einer bestimmten Anzahl von Spalten besteht und in dem eine nicht geordnete Gruppe von Zeilen gespeichert wird. Siehe auch Sicht.
Tag
Ein Wort oder eine Wortfolge, die von Benutzern erstellt und einem Asset zugeordnet wird. Benutzer erstellen Tags, um Suchbedingungen zu erstellen, die für sie aussagekräftig sind.
Tagbibliothek
In der JSP-Technologie eine Sammlung von Tags, die angepasste Aktionen identifizieren, die mit einem Tagbibliotheksdeskriptor und Java-Klassen beschrieben werden. Eine JSP-Tagbibliothek kann in eine beliebige JSP-Datei importiert und mit verschiedenen Sprachen zur Scripterstellung verwendet werden. (Sun)
Task
Ein Arbeitsvorgang, den ein Administrator durchführt. Beispiele: Erteilen von Berechtigungen, Hinzufügen von Benutzern zu einem Teamarbeitsbereich.
TCP/IP-Überwachungsserver
Eine Laufzeitumgebung, die alle Anforderungen und Antworten zwischen einem Web-Browser und einem Anwendungsserver sowie TCP/IP-Aktivitäten überwacht.
TCP/IP
Siehe Transmission Control Protocol/Internet Protocol.
TCP
Siehe Transmission Control Protocol (TCP). Siehe auch Internet Protocol (IP).
Teamarbeitsbereich
Ein Repositorybereich, in dem eine zugeordnete Gruppe von Benutzern zusammenarbeiten kann.
Teilnehmer
Ein Mitglied eines Portalbereichs, das den Bereich besuchen und verwenden kann. Standardmäßig sind alle Portalbenutzer Teilnehmer an öffentlichen Bereichen. Siehe auch Bereichsentwickler, Bereichsmanager.
Test-Harness
Eine Reihe von Scriptdateien, die zur Aktivierung einer DB2-Datenbank für die Verwendung durch den DB2 XML Extender dient. Ein Test-Harness wird optional erstellt, wenn eine DAD-Datei aus einer relationalen Datenbank zur XML-Zuordnung generiert wird. Sobald das Test-Harness aktiviert ist, testet es das Erstellen von XML aus Daten sowie das Auflösen von XML-Dateien in relationale Daten.
Test
Ein wiederverwendbarer Satz von Java-Codefragmenten und unterstützenden Attributen zum Sammeln von detaillierten Laufzeitinformationen über Objekte, Argumente und Ausnahmebedingungen. Siehe auch Probekit.
Testbild
Eine Schablone, die für die automatische Generierung von Komponententests verwendet wird. Für den Test von Java- und EJB-Komponenten sind mehrere Testbilder verfügbar. Siehe auch Komponententest.
Testsuite
Eine Sammlung von Anwendungsbeispielen, die das Testverhalten definieren und die Testausführung und -implementierung steuern.
Testumgebung
Eine bestimmte Instanz einer Konfiguration von Hardware und Software, die für die Ausführung von Tests unter bekannten und kontrollierten Bedingungen erstellt wurde.
textUI-Programm
Ein Typ einer EGL-Programmkomponente, der mit dem Benutzer über eine zeichenbasierte Anzeige interagiert. Die Anzeige wird in einem 3270-Bildschirm oder einem Befehlsfenster, aber nicht in einem Web-Browser angezeigt.
Thema
Das Stilelement, das einem Bereich ein besonderes Aussehen gibt. Das Portal stellt mehrere Motive bereit, ähnlich wie Hintergrundbilder, unter denen Sie dann bei der Erstellung eines Bereichs auswählen können.
Thread
Ein Datenstrom von Maschineninstruktionen, die von einem Prozess gesteuert werden. In bestimmten Betriebssystemen ist ein Thread die kleinste Operationseinheit in einem Prozess. Es können mehrere Threads gleichzeitig ablaufen, die verschiedene Ausgaben ausführen.
Thumbnail
Die Wiedergabe einer größeren Abbildung in Symbolgröße, über die ein Benutzer die Abbildung voranzeigen kann, ohne eine Anzeigefunktion oder einen Grafikeditor öffnen zu müssen.
Tool zur schnellen Implementierung
Ein Tool aus einem Satz von Tools, mit denen auf schnellem Weg J2EE-Artefakte auf dem Server entwickelt und implementiert und die J2EE-Artefakte in die implementierte EAR-Datei gepackt werden.
Top-down-Entwicklung
Bei Web-Services der Prozess der Entwicklung eines Services auf der Basis einer WSDL-Datei (WSDL, Web Services Definition Language). Siehe auch Bottom-up-Entwicklung.
Top-down-Zuordnung
Eine Methode für die Zuordnung von Enterprise-Beans zu Datenbanktabellen. Hierbei wird der Datenbankentwurf durch die vorhandenen Enterprise-Beans und deren Entwurf bestimmt.
Transmission Control Protocol (TCP)
Ein Übertragungsprotokoll, das im Internet sowie in allen Netzen verwendet wird, die die IETF-Standards (IETF = Internet Engineering Task Force) für netzübergreifende Protokolle verwenden. TCP bietet ein zuverlässiges Protokoll zwischen Hosts in paketgeschalteten DFV-Netzen und in Systemverbünden solcher Netze. Siehe auch Internet Protocol (IP).
Transmission Control Protocol/Internet Protocol (TCP/IP)
Eine Gruppe von standardisierten, nicht geschützten Übertragungsprotokollen, die über unterschiedliche miteinander verbundene Netze zuverlässige End-to-End-Verbindungen zwischen Anwendungen zur Verfügung stellen.
Transport
Die Anforderungswarteschlange zwischen einem WebSphere Application Server-Plug-in für Web-Server und einem Web-Container, in dem sich die Webmodule einer Anwendung befinden. Wenn ein Benutzer mit einem Web-Browser eine Anwendung anfordert, wird die Anforderung an den Web-Server und anschließend über den Transport an den Web-Container übermittelt.
Typ
(1) In einem WSDL-Dokument ein Element, das Datentypdefinitionen mit Hilfe eines Typsystems (z. B. XSD) enthält.
(2) Ein Objekt, das eine ClearCase-Datenstruktur definiert. Der Benutzer kann Instanzen dieser Strukturen erstellen: Metadatenanmerkungen werden durch die Erstellung von Bezeichnungs-, Attribut- und Hyperlinktypen in Objekten platziert. Jede Datei und jedes Verzeichnis ist eine Instanz eines Elementtyps. Jede Verzweigung ist eine Instanz eines Verzweigungstyps.
(3) In der Java-Programmierung eine Klasse oder Schnittstelle.
typedef
In der EGL eine Teildefinition, die als Formatmodell verwendet werden kann.
Typhierarchie
Der vollständige Kontext für eine Java-Klasse oder Schnittstelle, einschließlich ihrer übergeordneten Klassen (Superklassen) und Unterklassen.
UCM
Siehe Unified Change Management.
UDDI Business Registry
Eine Objektgruppe aus Peer-Verzeichnissen, die Informationen zu Geschäften und Services enthalten.
UDDI-Registrierung
Eine verteilte Registrierung von Geschäften und deren Servicebeschreibungen, die dem UDDI-Standard (Universal Description Discovery, and Integration) zur Verwaltung der Erfassung von Web-Services angehört. UDDI-Registrierungen sind öffentlich oder privat. Beide werden in einem allgemeinen XML-Format implementiert.
UDDI
Siehe Universal Description, Discovery and Integration.
UDF
Siehe Benutzerdefinierte Funktion (User-defined Function, UDF).
Übernahme
Eine Technik in der objektorientierten Programmierung, die die Verwendung vorhandener Klassen als Basis für die Erstellung anderer Klassen ermöglicht.
Überprüfung
Die Prüfung von Daten oder Code auf Richtigkeit oder Übereinstimmung mit gültigen Standards, Regeln und Konventionen.
Überprüfungsaktion
Ein Mechanismus zur Überprüfung, ob der tatsächliche Wert einer Variable während der Ausführung dem erwarteten Wert der Variablen entspricht. Siehe auch Zeitliche Einschränkung.
Überwachen
Bei der Profilerstellung das Sammeln von Daten über eine Anwendung von den aktiven Agenten, die der Anwendung zugeordnet sind.
Überwachungspunkt
Ein Unterbrechungspunkt, der die Ausführung unterbricht, wenn ein angegebenes Feld oder ein Ausdruck geändert werden.
UID
Siehe Benutzer-ID.
Unformatierte Oberfläche
Der offene Bereich in einem Bildschirmmaskeneditor, in dem Entwickler Objekte hinzufügen und bearbeiten können. Beispiel: der Struts-Anwendungsdiagrammeditor stellt eine unformatierte Oberfläche zur Verfügung, mit der JSP-Seiten, HTML-Seiten, Aktionszuordnungen, andere Struts-Anwendungsdiagramme, Links von JSP-Seiten und Weiterleitungen von Aktionszuordnungen dargestellt werden können.
Unified Change Management (UCM)
Ein mehrschichtiger, auf den ClearCase- und ClearQuest-Basisfunktionen aufbauender Prozess zur Verwaltung von Softwareentwicklungsteams und deren Arbeitsergebnissen. Die Mitglieder eines Projektteams verwalten ihre Arbeit mit Hilfe von Aktivitäten und Komponenten.
Unified Modeling Language (UML)
Eine Standardschreibweise für die Modellierung von Objekten aus der nicht elektronischen Welt. Dies ist der erste Schritt bei der Entwicklung einer Strategie für objektorientiertes Design.
Uniform Resource Identifier (URI)
Eine eindeutige Adresse, die verwendet wird, um den Webinhalt, wie z. B. eine Textseite, ein Video oder ein Sound-Clip, Standbilder, animierte Bilder oder ein Programm, zu identifizieren. Die häufigste Form von URI ist die Webseitenadresse, die eine Sonderform oder eine Untergruppe der URI darstellt, und die Uniform Resource Locator (URL) genannt wird. Eine URI beschreibt in der Regel, wie auf die Ressource, den Computer mit der Ressource und den Namen der Ressource (ein Dateiname) auf dem Computer zugegriffen wird. Siehe auch Uniform Resource Name (URN).
Uniform Resource Locator (URL)
Die eindeutige Adresse einer Informationsressource, auf die in einem Netz, z. B. dem Internet, zugegriffen werden kann. Die URL enthält das Namenskürzel für das Protokoll, mit dem auf die Informationsressource zugegriffen wird, und die Informationen, mit deren Hilfe das Protokoll die Informationsressource lokalisiert.
Uniform Resource Name (URN)
Ein Name, der einen Web-Service für einen Client eindeutig identifiziert. Siehe auch Uniform Resource Identifier (URI).
United Nations Standard Products and Services Classification (UNSPSC)
Ein offener globaler Standard für die Klassifizierung von Produkten und Services auf der Basis von gemeinsamer Funktion, gemeinsamem Zweck und gemeinsamen Tasks.
Universal Description, Discovery, and Integration (UDDI)
Eine Gruppe standardisierter Spezifikationen, die es Unternehmen und Anwendung ermöglicht, Web-Services schnell und einfach über das Internet zu suchen.
UNSPSC
Siehe United Nations Standard Products and Services Classification.
Unterabfrage
In SQL eine Unterauswahl in einem Vergleichselement. Z. B. eine SELECT-Anweisung in der WHERE- oder HAVING-Klausel einer anderen SQL-Anweisung.
Unterbrechungspunkt
Ein angegebener Punkt in einem Programm, an dem das System stoppt und nach einem manuellen Eingriff fortgesetzt werden kann.
Unterklasse
In Java eine Klasse, die entweder direkt oder indirekt aus einer bestimmten Klasse ableitet wird.
Unternehmensweites Informationssystem (Enterprise Information System, EIS)
Die Anwendungen, aus denen das in einem Unternehmen vorhandene System zur Verarbeitung unternehmensweiter Informationen besteht. Ein unternehmensweites Informationssystem bietet eine klar strukturierte Gruppe von Services an, die als lokale und/oder ferne Schnittstellen konzipiert sind. (Sun) Siehe auch Ressourcenadapter.
URI
Siehe Uniform Resource Identifier. Siehe auch Uniform Resource Name (URN).
URL
Siehe Uniform Resource Locator.
URN
Siehe Uniform Resource Name. Siehe auch Uniform Resource Identifier (URI).
Veraltet
Bezieht sich auf eine Entität, z. B. ein Programmierungselement oder eine -funktion, die zwar unterstützt wird, aber nicht mehr empfohlen und möglicherweise sehr bald veraltet ist.
Verbinden
Die Technik des Verbindens zweier oder mehr kooperativer Portlets, so dass Änderungen im Quellen-Portlet automatisch die Ziel-Portlets aktualisiert werden, ohne dass eine Benutzerinteraktion erforderlich ist. Siehe auch Click-to-Action, Kooperative Portlets.
Verbindungsfactory
Eine Gruppe von Konfigurationswerten, die Verbindungen herstellt, mit denen eine J2EE-Komponente auf eine Ressource zugreifen kann. Verbindungsfactorys stellen bedarfsgesteuerte Verbindungen zu einem unternehmensweiten Informationssystem (EIS, Enterprise Information System) bereit.
Verbindungsoptionenabschnitt
Bei EGL eine Buildkomponente, die Details zur Generierung von Programmaufrufen bietet und die von anderen Programmen aufgerufen wird. Die Komponente bietet Details darüber, wie ein generiertes COBOL-Programm auf Dateien in fernen CICS-Bereichen zugreift. Die Informationen in dieser Komponente werden während der Generierungszeit, Testzeit und Laufzeit verwendet.
Version
Ein Objekt, das eine bestimmte Überarbeitung eines Elements implementiert. Die Versionen eines Elements werden in einer Versionsbaumstruktur verwaltet. Siehe auch Ausgecheckte Version.
Versionsbaum
Die hierarchische Struktur, in der alle Versionen eines Elements (logisch) verwaltet werden. Im Versionsbaum werden auch Mischoperationen angezeigt.
Versionssteuerung
Die Koordination und Integration des Arbeitsprotokolls für ein Team.
Verteilte Anwendung
Eine Anwendung, die aus separaten Komponenten besteht, die sich physisch auf unterschiedlichen, durch ein Netz verbundenen Datenverarbeitungssystemen befinden. Siehe auch Client/Server.
Verwaistes Element
Ein Element, das in keiner Version eines Verzeichnisses mehr katalogisiert ist. Solche Elemente werden in das Verzeichnis für verlorene Objekte der VOB verschoben.
Verwaltungs-VOB
Eine VOB (Versioned Object Base, Basis versionsgesteuerter Objekte), die globale Objekte enthält. Lokale Kopien von globalen Objekten können in jeder VOB erstellt werden, die einen AdminVOB-Hyperlink auf die Verwaltungs-VOB besitzt, in der das globale Objekt definiert wird.
Verwendungsdauer
Die Gesamtzeit in Stunden, Tagen, Monaten oder Jahren, die ein anderer Benutzer als der Eigner des Assets benötigt, um ein Asset nutzen zu können.
Verzweigung
(1) Ein Objekt, das eine lineare Folge von Versionen eines Elements angibt. Jede Verzweigung ist eine Instanz eines Verzweigungsobjekts.
(2) In der CVS-Teamentwicklungsumgebung eine separate Entwicklungslinie, über die Änderungen isoliert werden können. Wenn ein Programmierer Dateien in einer Verzweigung ändert, erscheinen diese Änderungen nicht im Hauptstrang oder in anderen Verzweigungen.
Virtuelle Java-Maschine (Java Virtual Machine, JVM)
Die Software-Implementierung eines Prozessors, der kompilierten Java-Code (Applets und Anwendungen) ausführt.
VOB-Datenbank
Der Bereich eines VOB-Speicherverzeichnisses, in dem ClearCase-Metadaten und VOB-Objekte gespeichert werden. Dieser Bereich wird von der in ClearCase integrierten Datenbankmanagementsoftware verwaltet. Die eigentlichen Daten des Dateisystems werden in den Speicherpools der VOB gespeichert.
VOB-Familie
In ClearCase Multisite die Gruppe aller Replikate einer bestimmten VOB. Alle Replikate nutzen dieselbe VOB-Familien-UUID, aber jedes Replikat besitzt eine eigene VOB-Replikats-UUID.
VOB
Siehe Basis versionsgesteuerter Objekte.
Vollständige Erstellung
Bei Eclipse ein Build, bei dem alle Ressourcen im Geltungsbereich des Builds berücksichtigt werden. Siehe auch Schrittweise Erstellung.
Vorläufiger Fix
Ein zertifizierter Fix, der für alle Kunden zwischen regulär terminierten Fixpacks, Aktualisierungspaketen oder Releases allgemein verfügbar ist. Siehe auch Fixpack, Aktualisierungspaket.
WAP
Siehe Wireless Application Protocol.
WAR-Datei
Siehe auch Enterprise Archive, Java-Archivdatei. Siehe Web Archive.
WAR
Siehe Web Archive. Siehe auch Enterprise Archive, Java-Archivdatei.
Warteschlange
Ein WebSphere MQ-Objekt, an das Message-Queuing-Anwendungen Nachrichten übergeben können und von denen sie Nachrichten abrufen können.
Web Archive (WAR)
Ein komprimiertes Dateiformat (durch den J2EE-Standard definiert), mit dem alle Ressourcen, die zur Installation und Ausführung einer Webanwendung erforderlich sind, in einer einzigen Datei gespeichert werden können. Siehe auch Enterprise Archive, Java-Archivdatei.
Web Services Description Language (WSDL)
Eine XML-basierte Spezifikation für die Beschreibung von vernetzten Services als Gruppe von Endpunkten, die Nachrichten verarbeiten, die entweder dokumentorientierte oder prozedurorientierte Informationen enthalten.
Web Services Interoperability Organization (WSI)
Ein offenes Industrieunternehmen, das die Interoperabilität von Web-Services über Plattformen, Betriebssysteme und Programmiersprachen hinweg umstuft.
Web Services Invocation Language (WSIL)
Ein XML-Dokumentformat, mit dem die Erkennung vorhandener Web-Services vereinfacht wird und das eine Reihe von Regeln für die Bereitstellung für den Einsatz überprüfungsbezogener Informationen bereithält.
Web-Browser
Ein Clientprogramm, das Anforderungen an einen Web-Server einleitet und die vom Server zurückgegebenen Informationen anzeigt.
Web-Container
Ein Container, der die Webkomponentenvereinbarung der J2EE-Architektur implementiert. (Sun)
Web-Server
Ein Softwareprogramm, das HTTP-Anforderungen bearbeiten kann.
Web-Service
Eine eigenständige, sich selbst beschreibende modulare Anwendung, die mit Standardnetzprotokollen über ein Netz veröffentlicht, erkannt und aufgerufen werden kann. In der Regel werden die Daten mit XML markiert und mit SOAP übertragen, und die verfügbaren Services werden mit WSDL beschrieben und mit UDDI aufgelistet.
Webanwendung
Eine Anwendung, auf die mit einem Web-Browser zugegriffen werden kann, und die bestimmte Funktionen bereitstellt, die über das statische Anzeigen von Daten hinausgehen (z. B. wird dem Benutzer das Abfragen von Datenbanken ermöglicht). Allgemeine Komponenten einer Webanwendung schließen HTML- und JSP-Seiten sowie Servlets ein.
Webdiagramm
Eine Struts-Datei, die auf einer Oberfläche mit freiem Format Symbole und andere Bilder verwendet, damit Anwendungsentwickler die Ablaufstruktur einer Struts-basierten Webanwendung visualisieren können.
Webmodul
Eine Einheit, die aus einer oder mehreren Webkomponenten und einem Webimplementierungsdeskriptor besteht. (Sun)
Webprojekt
Ein Container für andere Ressourcen, wie z. B. Quellendateien und Metadaten, der der von J2EE definierten Containerstruktur und Dateihierarchie entspricht, die für die Implementierung von Webanwendungen benötigt werden.
Webressource
Eine beliebige Ressource, die während der Entwicklung einer Webanwendung erstellt wird, z. B. Webprojekte, HTML-Seiten, JSP-Dateien, Servlets, angepasste Tagbibliotheken und Archivierungsdateien.
Website
Eine zusammengehörige Sammlung von im Web verfügbaren Dateien, die von einer einzigen Entität (einem Unternehmen oder einer Einzelperson) verwaltet wird und die Hypertextinformationen für die Benutzer enthält. Eine Website enthält häufig Hypertextverbindungen zu anderen Websites.
WebSphere Application Server
Webanwendungsserver-Software, die auf einem Web-Server ausgeführt wird und für die Implementierung, Integration, Ausführung und Verwaltung von e-business-Anwendungen eingesetzt werden kann.
WebSphere-Testumgebung
Eine in die Rational-Entwicklungsworkbench integrierte Laufzeitumgebung zum Testen von Anwendungen, die für WebSphere Application Server vorgesehen sind.
WebSphere
Ein IBM Markenname, der Tools für die Entwicklung von e-business-Anwendungen und Middleware zur Ausführung von Webanwendungen umfasst.
Weiterleitung (forward)
In Struts ein Objekt, das durch eine Aktion zurückgegeben wird und das über zwei Felder verfügt: einen Namen und ein Pfad (normalerweise die URL einer JSP). Der Pfad gibt an, wohin eine Anforderung gesendet werden soll. Eine Weiterleitung kann entweder lokal oder global sein. Lokal bezieht sich auf eine bestimmte Aktion, global bezieht sich auf eine beliebige Aktion.
Wert für geplanten Zugriff
Metadaten zur Optimierung und Steuerung der Funktionsweise einer Entity-Bean während der Laufzeit hinsichtlich der Steuerung des gemeinsamen Zugriffs, des Ressourcenmanagements und in Bezug auf Datenbankzugriffsstrategien.
What you see is what you get (WYSIWYG)
Die Funktion eines Editors, Seiten fortlaufend genauso anzuzeigen, wie sie gedruckt bzw. auf andere Weise ausgegeben werden.
Widget
Eine wiederverwendbare Benutzerschnittstellenkomponente (z. B. eine Schaltfläche, eine Schiebeleiste, ein Steuerbereich oder ein Textbearbeitungsbereich), die eine Eingabe über die Tastatur oder die Maus empfangen und mit einer Anwendung oder einem anderen Widget kommunizieren kann.
Wireless Application Protocol (WAP)
Ein offener Branchenstandard für den mobilen Internetzugang, mit dem Benutzer unter Verwendung mobiler Endgeräte schnell und ohne großen Aufwand auf Informationen zugreifen und mit Services interagieren können.
Wireless Markup Language (WML)
Eine Formatierungssprache auf XML-Basis, die für die Darstellung von Inhalten und Benutzerschnittstellen für mobile Endgeräte wie z. B. Mobiltelefone, Pager und PDAs (Personal Digital Assistants) verwendet wird.
WML
Siehe Wireless Markup Language.
Workbench
Die Benutzerschnittstelle und integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) in Eclipse und Eclipse-basierten Tools wie Rational Application Developer.
Wrapper
Ein Objekt, das eingebunden und auf ein anderes Objekt übertragen wird, damit seine Schnittstelle und sein Verhalten geändert werden. (Sun)
WSDL-Datei
Siehe WSDL-Dokument.
WSDL-Dokument
Eine Datei, die eine Reihe von Definitionen bereitstellt, die einen Web-Service im WSDL-Format beschreiben.
WSDL
Siehe Web Services Description Language.
WSI
Siehe Web Services Interoperability Organization.
WSIL
Siehe Web Services Invocation Language.
WYSIWYG
Siehe What you see is what you get.
Xalan-Prozessor
Ein XSLT-Prozessor, der Teil des Apache-Projekts ist. Siehe auch XSL Transformation.
XDoclet
Eine Steuerkomponente zur Generierung von offenem Quellcode, die spezielle JavaDoc-Tags zur syntaktischen Analyse von Java-Quellendateien und zur Generierung von Ausgaben, wie z. B. XML-Deskriptoren oder Quellcode, auf der Basis von Schablonen verwendet.
XHTML
Siehe Extensible Hypertext Markup Language.
XML Path Language (XPath)
Eine Sprache, die für die eindeutige Identifizierung bzw. Adressierung von Bereichen von XML-Daten und zur Verwendung mit XML-basierten Technologien wie XSLT, XQuery und XML-Parsern konzipiert ist. XPath ist ein Standard des World Wide Web-Konsortiums.
XML Schema Definition Language (XSD, XSDL)
Eine Sprache für die Beschreibung von XML-Dateien, die XML-Schemata enthalten.
XML-Katalog
Ein Katalog mit Regeln, die angeben, wie ein XML-Prozessor Verweise auf Entitäten auflösen muss. Die Verwendung eines Katalogs macht die Änderung von URIs in XML-Dokumenten unnötig, da während der Entwicklung Ressourcen verschoben werden.
XML-Parser
Ein Programm, das XML-Dokumente lesen kann und eine Anwendung für den Zugriff auf deren Inhalt und Struktur bereitstellt.
XML-Schema
Ein Mechanismus zum Beschreiben und Einschränken des Inhalts von XML-Dateien durch Angeben, welche Elemente und welche Elementkombinationen möglich sind. XML-Schemata sind eine Alternative zu DTD-Dateien und können verwendet werden, um die Funktionalität hinsichtlich von Datentypdefinition, Übernahme und Darstellung zu erweitern.
XML
Siehe Extensible Markup Language.
XPath-Ausdruck
Ein Ausdruck, der ein XML-Dokument durchsucht und Informationen aus den Knoten (einem beliebigen Teil des Dokuments, wie z. B. einem Element oder Attribut) in diesem Dokument extrahiert.
XPath
Siehe XML Path Language.
XSD
Siehe XML Schema Definition Language. Eine Sprache für die Beschreibung von XML-Dateien, die XML-Schemata enthalten.
XSDL
Siehe XML Schema Definition Language. Eine Sprache für die Beschreibung von XML-Dateien, die XML-Schemata enthalten.
XSL Transformation (XSLT)
Ein Standard, der XSL-Style-Sheets verwendet, um XML-Dokumente in andere XML-Dokumente, Fragmente oder HTML-Dokumente umzusetzen. Siehe auch Xalan-Prozessor.
XSL-Style-Sheet
Code, der beschreibt, wie ein XML-Dokument wiedergegeben werden soll (angezeigt oder gedruckt).
XSL
Siehe Extensible Stylesheet Language.
XSLT-Funktion
Eine Funktion, die durch die XSL Transform-Spezifikation (XSLT) für die Bearbeitung von Zahlen, Zeichenfolgen, Booleschen Werten und Knotensätzen definiert wird.
XSLT
Siehe XSL Transformation. Siehe auch Xalan-Prozessor.
Zeichenfolge
In Programmiersprachen das zum Speichern und Bearbeiten von Textelementen verwendete Datenformat.
Zeitliche Einschränkung
Eine angepasste Überprüfungsaktion, die zum Messen der Dauer eines Methodenaufrufs oder einer Folge von Methodenaufrufen verwendet wird. Siehe auch Überprüfungsaktion.
Zeitlimit
Ein Zeitintervall, das zugeordnet wird, damit ein Ereignis stattfinden oder beendet werden kann, bevor die Operation unterbrochen wird.
Ziel
Der Bestimmungsort eine Aktion oder einer Operation.
Zugehörigkeit
Wenn der Benutzer ein Portalbenutzer und ein Bereichsmitglied ist. Die Zugehörigkeit im Portal wird während der Installation und Konfiguration von Portalservern durch den Administrator gesteuert. Die Zugehörigkeit zu Bereichen wird von einem Bereichsmanager gesteuert, der die Zugriffsebene für jedes Bereichsmitglied festlegt: Teilnehmer, Bereichsentwickler oder Bereichsmanager.
Zugriffssteuerung
Bezüglich der IT-Sicherheit der Prozess der Sicherstellung, dass Benutzer nur Zugriff auf die Ressourcen eines Computersystems haben, für die Sie eine Berechtigung besitzen.
Zuordnung
(1) Bei Enterprise-Beans eine Beziehung, die zwischen zwei CMP-Entity-Beans (CMP, Container-Managed Persistence, über Container realisierte Transaktionspersistenz) besteht. Es gibt zwei Arten von Zuordnungen: Eins-zu-eins-Zuordnung und Eins-zu-viele-Zuordnung.
(2) Bei XML-Dokumenten die Verknüpfung des eigentlichen Dokuments mit den Regeln, die seine Struktur bestimmen. Diese Regeln können durch eine DTD-Datei (DTD, Document Type Definition, Dokumenttypdefinition) oder durch ein XML-Schema definiert sein.
Zuordnung
In der EJB-Entwicklungsumgebung die Spezifikation, wie die CMP-Felder einer Enterprise-Bean den Spalten in einer relationalen Datenbanktabelle oder einem anderen permanenten Speicher entsprechen.
Zurückstellen (Check-in)
Bei bestimmten SCM-Systemen (SCM, Software Configuration Management, Softwarekonfigurationsverwaltung) das Kopieren von Dateien zurück in das Repository, nachdem die Dateien geändert wurden.
Zwischenablage
Ein Bereich im Speicher oder Hauptspeicher eines Computers, in dem Daten vorübergehend abgelegt werden. Daten in der Zwischenablage stehen für andere Anwendungen zur Verfügung.

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