IBM Secure Diagnostic Data Upload Utility

Aufruf: ibmsdduu [optionen] -id=<id>  datei [datei ...]

        ibmsdduu -lang=<sprache> -help
        
        Zeigt die Hilfe in der angeforderten Sprache an, 
        sofern diese Sprache verfügbar ist. 
        <sprache> ist die ISO Abkürzung für die Sprache. 
        Beispiel: en für Englisch, de für Deutsch usw.

Transferiert die angegebenen Dateien auf den IBM Support FTP Server.
Die Dateien werden in Transaktionen transferiert. Eine Transaktion
kann bis zu 12 Dateien erhalten. Sollen mehr als 12 Dateien transferiert
werden, werden diese auf mehrere Transaktionen verteilt. 


Optionen:

 -id=<id>  PMR Nummer, RCMS Nummer oder Project Id 
          (siehe auch -pmr -rcms und -project)
   
 -pmr      Der Transfer ist für ein Software- oder Hardware-
           problem für das eine PMR Nummer existiert. Die PMR 
           Nummer wird vom IBM Support bei der Problemannahme
           bekannt gegeben. 
           
           Format der PMR Nummer für -id: ppppp.bbb.ccc  
             p: PMR   b: Branch Id  c: Country Kode
             
 -rcms     Der Transfer ist für ein Hardwareproblem für das eine
           RCMS ID existiert. Die RCMS ID wird vom IBM Support 
           bekannt gegeben.
            
           Format der RCMS Id für -id: rrrrrrr.ccc  
             r: RCMS Nummer  c: Country Code
             
 -project  Der Transfer ist für ein Project
           -id spezifiziert ein von IBM Secure Diagnostic Data Upload Utility
               unterstütztes Projekt.
           
 -email=<email>   Email Adresse an die ein Abschlußbericht nach 
                  erfolgtem Datentransfer geschickt wird.
                  
 -server=<server> Transferiert die Daten zu den angegebenen Server.
                  Es werden nur ausgewählte Server unterstützt. 
                  Die Liste der unterstützten Server erhalten Sie von
                  IBM Support.
                  Standard: ftp.emea.ibm.com               
                  
 -timeout=<timeout> Timeout für den Verbindungsaufbau zum Server in Sekunden
                    Standard: 30  Bereich: 5 - 300                     
                  

 -compress        Aktiviert oder deaktiviert die Onlinekompression. 
 -no-compress                  
 
 -encrypt         Aktiviert oder deaktiviert die Verschlüsselung.
 -no-encrypt      Die Dateien werden in Blöcken transferiert, welche
                  mit AES mit einer Key Länge von 128 Bit verschlüsselt
                  werden. Für jeden Block wird ein neuer Schlüssel 
                  erzeugt. Die Schlüssel werden mit einer 2048 Bit
                  RSA Verschlüsselung geschützt und in dem Abschluss
                  Report File übermittelt.
                  
 -threads=<n>     Spezifiziert die Anzahl von Threads mit denen die 
                  Dateien parallel übertragen werden. 
                  n kann ein Wert zwischen 1 und 8 sein.
                  
 -bs=<size>       Die Dateien werden in Blöcken gelesen. Eine sehr
                  große Blockgröße verbraucht mehr Speicher, eine
                  zu kleine Blockgröße reduziert die Transfer-
                  geschwindigkeit der Festplatte.
                  size spezifiziert die Blockgröße in Kilo Bytes.
                  Der Standardwert ist 64, der Maximalwert ist 256.                  
                  
 -single          Erzwingt eine Transaktion pro Datei.
                  IBM Secure Diagnostic Data Upload Utility transferiert 
                  normalerweise alle angegebenen Dateien in einer Transaktion. 
                  Eine Transaktion besteht aus einer Info Datei, den Dateien 
                  gesplittet in Blöcke zwischen 50 und 250 MB und einer Report Datei.
                                                   
                                                
 -lang=<sprache>  Spezifiziert die Sprache für das Programm.
                  <sprache> ist die ISO Abkürzung für die Sprache. 
                  Beispiel: en für Englisch, de für Deutsch usw.
                  Wird die gefordete Sprache nicht unterstützt erfolgt
                  die Ausgabe in Englisch.
                  
 -charset=<charset> Setzt den Characterset für die Ausgabe. ? gibt
                    die Liste der verfügbaren Charactersets aus
                    Standardwert für Windows: CP850
                   
                    
 -logfile=<datei> Schreibt einen Log in die angegebene Datei. 
                  Existiert die Datei bereits werden die Log Daten
                  angehängt.
                   
 -debug           Schreibt detailierte Informationen in die Log 
                  Datei. Diese Option ist hilfreich bei der 
                  Fehlersuche. 
                  Die Option funktioniert nur in Zusammenhang mit
                  -logfile.
                   
 -config=<datei>  Liest Optionen von eine Konfigurationsdatei           
                                                            

 -help            Gibt die Hilfe aus.          

        
 
 Konfigurationsdatei
 
  Die Programm Optionen können in einer Konfigurationsdatei gespeichert
  werden, welche mit der Option -config=<datei> eingelesen wird.
  Die Konfigurationsdatei ist eine einfache Textdatei in der die 
  Optionen in einer oder mehreren Zeilen aufgelistet werden.
  Die Konfigurationsdatei kann alle Optionen bis auf -config und die
  zu transferierenden Dateien beinhalten.
  Optionen die bei dem Programmaufruf übergeben werden überschreiben
  die Optionen in der Konfigurationsdatei.
  
  Beispiel:
  
    Konfigurationsdatei    config.txt:
  
       -ftp_proxytype=10
       -ftp_proxyuser=paul -ftp_proxypw=secret 
       -server=192.168.0.3 -userid=sample 
       -password=testpw 
       -no-compress 
  
    Programmaufruf :
  
        ibmsdduu  -config=config.txt -compress file1
        
    Es werden die Ftp Proxy Definitionen der Konfigurationsdatei
    genutzt und die Dateien werden komprimiert
 
 
 SOCKS Server und HTTP Proxy Support
 
 -socks4			aktiviert den SOCKS 4 Support
 -socks5			aktiviert den SOCKS 5 Support
 -http_proxy		aktiviert den Support für einen HTTP Proxy
 
 -socks4 -sock5 and -http_proxy sind exklusiv. Die letzte Option 
 bei dem Programmaufruf überschreibt vorherige.
 
 -proxyhost=<host>	Spezifiziert die Adresse des Proxy oder SOCKS Servers
 
 -proxyport=<port>  Spezifiziert den Port des Proxy oder SOCKS Servers. 
                    Standard: 1080 für SOCKS 4 oder SOCKS 5 Server
                              8080 für einen HTTP Proxy
                             
 -proxyuser=<userid> Userid für den Proxy oder SOCKS Server
 -proxypw=<password> Passwort für den Proxy oder SOCKS Server
 
 -proxyuser und -proxypw sind optional
 
 
 FTP Proxy Support
 
 Der FTP Proxy Support wird mit der Option -ftp_proxytype aktiviert.
 Er kann mit dem HTTP Proxy oder SOCKS Server Support kombiniert werden.
 In diesem Fall wird die Verbindung über den HTTP Proxy oder SOCKS Server
 zu dem FTP Proxy aufgebaut.
 
 -ftp_proxytype=<typ>  Aktiviert den FTP Proxy Support und bestimmt den 
                       Typ des FTP Proxies.
                       <typ> ist eine Zahl welche den Proxy Typ identifiziert.
                       Siehe FTP Proxy Typen 
                       Standard:  0  => FTP Proxy Support ist deaktiviert
                        
 -ftp_proxyuser         Userid für den FTP Proxy
 
 -ftp_proxypw			Passwort für den FTP Proxy
 
 -ftp_proxyhost			Hostname oder IP Adresse des FTP Proxies
 
 -ftp_proxyport			Port Nummer des FTP Proxies
                        Standard: 21
                         
                        
  
  FTP Proxy Typen
  
  Es sind mehrere unterschiedliche FTP Proxy Typen bekannt. Jede unterscheidet
  sich durch die Art der Anmeldung und Art wie der Ziel FTP Server angegeben
  wird.                        
  
  In der folgenden Liste der unterstützten FTP Proxies wird <server>,
  <user> und <password> für den Ziel FTP Server genutzt und
  <p_user> und <p_passwd> für die Zugangsdaten des FTP Proxies.
  
  connect ist der Verbindungsaufbau zu dem FTP Proxy. USER, PASS,
  SITE und ACCT sind FTP Kommandos welche an den FTP Proxy gesendet werden.
  
  -ftp_proxytype=0 
    FTP Proxy Support ist deaktiviert ( Standard )
  		
  -ftp_proxytype=1
    connect; USER <p_user>; PASS <p_passwd>; 
             SITE <server>; USER <user>; PASS <passwd>
  	           		 
 -ftp_proxytype=2
    connect; SITE <server>; USER <user>; PASS <passwd>
               	           		 
 -ftp_proxytype=3  	           		 
    connect; USER <p_user>; PASS <p_passwd>;
             OPEN <server>; USER <user>; PASS <passwd>

  -ftp_proxytype=4  	           		 
    connect; OPEN <server>; USER <user>; PASS <passwd>
              
  -ftp_proxytype=5
    connect; USER <user>@<server>; PASS <passwd>
    
  -ftp_proxytype=6                                         
    connect; USER <p_user>@<server>; PASS <p_passwd>;
             USER <user>; PASS <passwd>

  -ftp_proxytype=7
    connect; USER <user>@<server> <p_user>;PASS <p_passwd>;
             ACCT <passwd>
             
  -ftp_proxytype=8
    connect; USER <user>@<server> <p_user>;PASS <passwd>;
             ACCT <p_passwd>
             
  -ftp_proxytype=9
    connect; USER <user>@<p_user>@<server>;PASS <passwd>;
             ACCT <p_passwd>
             
  -ftp_proxytype=10             
    connect; USER <user>@<p_user>@<server>;PASS <p_passwd>;
             ACCT <passwd>         
             
  -ftp_proxytype=11
    connect; USER <p_user>; PASS <p_passwd>;
             USER <user>@<server>; PASS <passwd>
             
  -ftp_proxytype=12  (CheckPoint Firewall 1)
    connect; USER <user>@<p_user>@<server>
		     PASS <passwd>@<p_passwd>
      
                                       
             
 Sollte Ihr Proxy nicht aufgelistet sein, bitten wir um einen Mitteilung.
                                                                 